Achtung, Weihnachten kommt dieses Jahr früher als gedacht!

Dieses Jahr kommt Weihnachten (mal wieder) früher als erwartet. Um zu vermeiden, dass Sie auf den letzten Drücker doch die billigen Standardkarten kaufen und sich darüber ärgern müssen, befolgen Sie am besten diese Tipps:

Frühzeitige Recherche lohnt sich

Die ersten Beilagen und Werbeprospekte enthalten bereits Weihnachtsartikel. Vielleicht haben Sie auch noch die eine oder andere Karte vom letzten Jahr – zumindest in guter Erinnerung. Was hat Ihnen daran gefallen? Welche Idee möchten Sie für sich übernehmen? Soll auch ein Geschenk beigelegt werden oder versenden Sie nur Karten? Setzen Sie auf Print- oder E-Mail-Versand? Tragen Sie das Thema schon einmal in Ihrem Hinterkopf mit sich herum und spinnen Sie den einen oder anderen Gedanken weiter. Noch ist genügend Zeit dafür. Gute Quellen für Inspirationen sind www.fotolia.de (Suchbegriff „Weihnachten“) oder die Google Bildersuche (Suchbegriffe „Weihnachten“ und „Weihnachtskarten“). So bekommen Sie einen ersten Eindruck davon, welcher Stil Ihnen gefällt. Mögen Sie es eher schlicht und modern oder kitschig-traditionell? Welche Motive gefallen Ihnen besonders? Und welche Farben passen zu Ihrem Logo? Kleiner Tipp am Rande: In den meisten Fällen lassen sich eingekaufte Bilder umfärben. Ich habe zum Beispiel schon einmal für einen Kunden eine Karte mit Kochlöffel erstellt, die mit orangefarbenen Weihnachtsmützen bedeckt waren.

Karte drucken oder fertig kaufen?

Mit einer selbst gedruckten Karte können Sie Ihre Corporate Identity stärker unterstreichen, es wirkt professioneller und Sie haben direkten Einfluss auf Papier, Motiv und Farben. Wenn Sie auf aufwändige Veredelungen wie Duftlack oder Glitzer verzichten, kostet Sie 250 aufklappbare Karten im DIN lang Format ca. 70 Euro. Hinzu kommen natürlich die Gestaltungskosten. Je besser Ihr Designer Sie kennt, desto schneller wird er dieses Thema erledigen können.

Hilfreich sind hierbei thematische Vorgaben. Wenn Sie beispielsweise Geschenke verschicken, könnte man hierzu ein Oberthema finden. Oder es gab ein wichtiges Ereignis in Ihrem Unternehmen, das sich als Themengeber eignet. Auch wenn es primär um Weihnachtsgrüße gehen sollte, können Sie das ein oder andere wichtige Thema ruhig kurz anreißen. Es geht schließlich um eine persönliche Nachricht. Da dürfen Sie gerne schreiben, was Ihnen in diesem Jahr besonders wichtig war – zum Beispiel eine Umfirmierung, eine Zertifizierung, ein Großprojekt, ein Firmenumzug, neue Mitarbeiter etc. Es kann sich auch anbieten, unterschiedliche Karten für Männer und Frauen zu entwerfen. Eventuell lassen sich sogar noch der Umschlag oder die Geschenkverpackung an das Thema anpassen. Je persönlicher und stimmiger Ihre Weihnachtsgrüße sind, desto besser werden Sie beim Gegenüber ankommen.

Aus der Form geraten

Warum muss es eigentlich immer DIN lang sein? Drucken Sie Ihre Karten doch in Form eines Sterns oder Weihnachtsbaums oder nehmen Sie die Umrisse Ihres Logos. Oder drucken Sie auf Bierdeckeln, wenn es zum Thema passt. Wenn Sie zu einem vorweihnachtlichen Umtrunk einladen, könnten Sie auch Eintrittskarten mit abreißbarem Abschnitt verwenden. Setzen Sie sich doch einmal mit ein paar Kollegen oder Freunden zusammen und spinnen Sie drauf los, was man alles machen könnte. Sammeln Sie die Ideen in einem MindMap (kostenlose Software gibt es zum Beispiel XMind (http://www.xmind.net/de/download/win/). Bewerten Sie die Ideen erst im nächsten Schritt. Sie werden erstaunt sein, was sich alles für Möglichkeiten ergeben, wenn man im ersten Schritt einfach alles an Ideen zulässt und im Kopf damit weiterarbeitet. Viel Spaß dabei! :-)