Marketing-Ziele im Alltagswahnsinn umsetzen

Sie haben Jahresziele und entsprechende Maßnahmen definiert? Aber irgendwie ist irgendwas immer wichtiger bzw. dringender? Leider reicht eine gute Planung alleine nicht aus, um die gesteckten Ziele zu erreichen. In der Umsetzung liegt die Magie. :-) Wie können Sie also sicherstellen, dass es nicht bei den guten Vorsätzen bleibt?

Definieren Sie Maßnahmen, die im Einklang mit Ihrer Tätigkeit und Ihren Präferenzen stehen

Viele Wege führen nach Rom. Um Ihr Ziel zu erreichen, müssen Sie nicht gerade die schwierigste Variante auswählen oder die Variante, auf die Sie am wenigsten Lust haben. Vielleicht genügt es, etwas mehr von einer bestimmten Tätigkeit zu tun, die Ihnen jetzt schon leicht von der Hand geht. Oder auf die Sie zumindest Lust hätten, sie mal auszuprobieren. Wenn Sie die Einstiegshürde zu hoch machen, scheitern Sie schon, bevor Sie überhaupt angefangen haben. Wenn Sie also regional bekannter werden möchten und ein Graus davor haben, in der Öffentlichkeit aufzutreten, dann wählen Sie eben nicht gerade Interviews, Messepräsenzen etc. sondern konzentrieren sich beispielsweise auf das Schreiben von Beiträgen für die Lokalpresse oder die Optimierung Ihres Suchmaschinen-Rankings.

Druck von außen

Papier ist sehr geduldig. Gleiches gilt für Dateien... :-) Sie können alle möglichen Deadlines dort festhalten. Niemand wird sich beschweren, wenn diese unerledigt verstreichen. Hier können Sie Ihren inneren Schweinehund ganz einfach selbst überlisten. Schaffen Sie bereits zum Jahresanfang möglichst viele Verbindlichkeiten: Buchen Sie den Messestand und die Artikelserie. Beauftragen Sie den Grafiker oder Texter und nennen Sie Ihre Deadline zur Fertigstellung. Und schon haben Sie Außenstehende, die Sie mit Sicherheit daran erinnern werden, dass Sie ihnen noch etwas liefern müssen. Obwohl es immer noch um Ihr eigenes Projekt geht, wird es automatisch wichtiger und im positiven Sinne „zwingender“, wenn Außenstehende beteiligt sind. Sie werden nun ernsthafter auf die Deadlines hinarbeiten.

Kräfte bündeln

Statt vieler kleiner Ziele zu definieren, finde ich es hilfreicher, ein großes Ziel vor Augen zu haben. Statt sich also vorzunehmen, mehr Anzeigen zu schalten, auf Messen präsent zu sein, das Thema Suchmaschinenoptimierung endlich einmal anzugehen und regelmäßig einen Newsletter zu schreiben, könnten Sie sich besser vornehmen, Ihre eigene Sichtbarkeit zu steigern. So haben Sie ein großes Ganzes vor Augen und können die ehemaligen Einzelziele als konkrete Maßnahmen festlegen und schon möglichst konkret einplanen/buchen. Ein weiterer Vorteil dieser Reihenfolge ist, dass Ihnen jetzt möglicherweise noch ganz andere Ideen kommen, wie Sie Ihre Sichtbarkeit steigern können, als wenn Sie sich vorher auf jedes einzelne Thema konzentrieren.