Dummy Title http://example.com en-gb TYPO3 News Wed, 24 Jul 2019 02:18:56 +0200 Wed, 24 Jul 2019 02:18:56 +0200 TYPO3 EXT:news news-90 Mon, 01 Jul 2019 00:01:00 +0200 Gesetzesänderung für die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/gesetzesaenderung-fuer-die-bestellung-eines-datenschutzbeauftragten.html Die Zustimmung des Bundesrates fehlt zwar noch, aber es sieht ganz danach aus, dass es demnächst erst für Unternehmen mit zwanzig Beschäftigten, die mit der Datenverarbeitung befasst sind, gesetzlich verpflichtend sein wird, einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen.  Die Zustimmung des Bundesrates fehlt zwar noch, aber es sieht ganz danach aus, dass es demnächst erst für Unternehmen mit zwanzig Beschäftigten, die mit der Datenverarbeitung befasst sind, gesetzlich verpflichtend sein wird, einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen. (https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/datenschutzbeauftragte-bundestag-hebt-schwelle-fuer-betriebsgroesse-an-a-1274767.html und https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/2-dsanpug-entschaerft-die-koalition-das-datenschutzrecht/).

Hintergrund ist, dass kleinere Unternehmen entlastet werden sollen. Fakt ist jedoch, dass die Anforderungen zur Umsetzung der DSGVO exakt gleichbleiben. Mit dem Wegfall des Datenschutzbeauftragten fehlt also lediglich jemand, der für das Thema zuständig ist.

Gerade für kleinere Unternehmen dürfte es schwierig sein, einen Mitarbeiter dafür „freizustellen“, damit dieser sich bezüglich aktueller Stellungnahmen von Aufsichtsbehörden, Rechtssprechungen, Mustervorlagen und Auslegungsempfehlungen auf dem Laufenden halten kann.

Die freiwillige Bestellung eines internen oder externen Datenschutzbeauftragten ist natürlich weiterhin möglich.

Gerade in Zeiten, wo jeder Einzelne mehr Kontrolle über seine Daten haben möchte, kann die Botschaft "Wir nehmen Datenschutz ernst" ein Wettbewerbsvorteil sein. Zwar teilt die überwiegende Mehrheit sehr freizügig ihre persönlichen Daten im Internet, aber wer möchte schon, dass jemand Daten ohne sein Einverständnis weitergibt? Wenn Sie also in Datenschutzfragen auf dem aktuellen Stand sind, dann zeigen Sie das auch nach außen. Es kann nur zu Ihrem Vorteil sein.

 

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Marketing Tipps
news-89 Sat, 01 Jun 2019 00:01:00 +0200 Roter Faden für Ihre Marketing-Kampagnen https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/roter-faden-fuer-ihre-marketing-kampagnen.html Eine gute Marketing-Strategie setzt auf mehrere Aktivitäten, zum Beispiel eine Website, Flyer und die persönliche Präsenz auf Veranstaltungen. Jedes Medium ist dabei anders. Die Zielgruppen unterscheiden sich ebenfalls. Wie kommunizieren Sie die unterschiedlichen Botschaften, ohne sich zu verzetteln? Eine gute Marketing-Strategie setzt auf mehrere Aktivitäten, zum Beispiel eine Website, Flyer und die persönliche Präsenz auf Veranstaltungen. Jedes Medium ist dabei anders: Auf einem Flyer haben Sie viel weniger Platz als auf einer Website. Die Zielgruppen unterscheiden sich ebenfalls: Wer beim Friseur durch einen Flyer blättert, ist in einer anderen Stimmung als jemand, der gezielt auf Ihre Website schaut oder Sie auf einer Fachmesse trifft. Wie kommunizieren Sie die unterschiedlichen Botschaften, ohne sich zu verzetteln?

1) Die richtige Message finden

Zunächst einmal brauchen Sie einen geeigneten Slogan oder eben eine Botschaft, die Sie an Ihre Zielgruppe richten möchten: Sind Sie besonders verlässlich, technisch versiert oder kreativ? Für welche Zwecke können Ihre zukünftigen Kunden Sie einsetzen? Welchen Nutzen ziehen sie aus einer Zusammenarbeit mit Ihnen? Formulieren Sie Stichpunkte, die Ihr Leistungsangebot treffend beschreiben, zum Beispiel „Arbeitsalltag vereinfachen“, „Entlastung“.

2) Maßnahmen definieren

Erstellen Sie nun eine Liste mit den wichtigsten Werbekanälen und Zielgruppen. Überlegen Sie sich, welchen konkreten Zweck die Marketingunterlage in der konkreten Situation erfüllen soll.

Beispiele: Ein Flyer, den Sie an stark besuchten Orten auslegen, soll vermutlich vor allem neugierig machen und Ihr Kernthema in den Fokus rücken. Hier ist der Streuverlust hoch. Für die meisten wird Ihr Thema vielleicht gar nicht interessant sein. Die Hauptaufgabe lautet also: filtern, filtern, filtern. Hier gilt es, echte Interessenten mit echtem Bedarf herauszufiltern und anzusprechen.

Eine Broschüre, die Sie auf einer Fachmesse ausgeben, darf ruhig ausführlicher sein und tiefer ins Detail gehen. Hier geht es vor allem auch darum, Argumente und Beweise zu liefern, warum Sie glaubwürdig sind und warum potenzielle Interessenten Ihnen vertrauen können. Denn der Wettbewerber, der den gleichen Nutzen bietet, ist nur einen Messestand entfernt …

Ihre Website wird vor allem von Personen besucht, die sich gerade gezielt über ein Thema informieren (auch „googeln“ genannt ;-)) oder die gezielt Ihre URL eingegeben haben, weil sie Ihre Visitenkarte erhalten haben. Hier stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen: Sie können mit Bildern und Videos das Interesse wecken und mit ausführlicheren Texten weiter ins Detail gehen.

3) Kernbotschaften ableiten

Nun stellen Sie die Message und die Maßnahme nebeneinander und formulieren einen Einzeiler, der Ihre Message (= Kernnutzen) für die konkrete Situation und den konkreten Werbezweck am besten rüberbringt. Achten Sie darauf, dass Sie immer bei der gleichen Message bleiben und diese lediglich aus unterschiedlichen Gesichtspunkten betrachten.

Wenn Sie Ihre Kernaktivität beispielsweise auf einem Flyer zeigen wollen, arbeiten Sie am besten mit einem auffälligen Bild! Bilder versteht unser Gehirn viel schneller als Text. Im Alltagsgetümmel haben Sie wenig Zeit. Wählen Sie daher ein Foto, eine Zeichnung oder ein Symbol, die allgemein mit Ihrem Thema in Verbindung gebracht wird und „leicht“ wirkt, damit es „Entlastung“ suggeriert. Darunter oder daneben setzen Sie einen prägnanten Halbsatz, der Ihre Message auf den Punkt bringt.

Auf einer Fachmesse werden hingegen vermutlich alle anderen Wettbewerber ähnliche Bilder verwenden, weil es ja um das gleiche Thema geht. Hier dürfen Sie also mutiger sein und etwas außergewöhnlicher werden. Vielleicht wählen Sie genau ein entgegengesetztes Bild? Oder aber Sie kommunizieren auf einer anderen Ebene. Während alle anderen mit allgemeinen Werbefloskeln um sich werfen, stellen Sie ein ganz konkretes Leistungsmerkmal Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung heraus, anhand dessen der Fachbesucher sofort erkennt, dass Sie für Entlastung sorgen.

Auf Ihrer Website geht es um das Gesamtbild: Erlauben Sie Ihren Besuchern auf der Startseite einen Überblick über Ihr Unternehmen und Ihr Leistungsspektrum. Arbeiten Sie mit kurzen Texten und ansprechenden Bildern. Formulieren Sie die Stichpunkte von Schritt 1 zu einem ganzen Satz und setzen Sie ihn als Headline an den Anfang Ihrer Homepage, zum Beispiel „Entlastung im Arbeitsalltag“.

Im weiteren Verlauf teasern Sie Ihre wichtigsten Argumente nur an, schreiben also kurze Texte, die neugierig machen und verlinken dann, was das Zeug hält auf detailliertere Unterseiten, wo Sie Beweise für Ihre Behauptungen liefern. Was stützt Ihre Aussage von der Startseite? Wie können Sie es für einen Fremden nachvollziehbar machen, warum Sie so gut sind?

Wichtig ist bei allen Marketing-Aktivitäten, dass Sie Ihre Leser jedoch nicht überfordern und konkrete nächste Schritte vorschlagen, zum Beispiel einen persönlichen Termin zu vereinbaren oder zum Tag der offenen Tür zu erscheinen. Sie müssen (und sollten) Ihr Leistungsspektrum nicht abschließend bis ins letzte Detail in Marketing-Unterlagen erklären. Warum sollte ein Interessent sich dann noch mit Ihnen treffen? Ein paar Fragen dürfen und sollten ruhig offen bleiben, zum Beispiel was es kostet und wann es losgehen kann. :-)

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Marketing Tipps
news-88 Wed, 01 May 2019 00:01:00 +0200 Videoüberwachung und Datenschutz https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/videoueberwachung-und-datenschutz.html Von sich selbst dürfen Sie so viele Fotos und Videos machen, wie Sie möchten, aber wie sieht es mit der Überwachung öffentlicher und privater Bereiche zum Schutz vor Einbrüchen und Vandalismus aus? Von sich selbst dürfen Sie so viele Fotos und Videos machen, wie Sie möchten, aber wie sieht es mit der Überwachung öffentlicher und privater Bereiche zum Schutz vor Einbrüchen und Vandalismus aus?

Um zu entscheiden, ob eine Videoüberwachung überhaupt zulässig ist, müssen Sie eine sogenannte Interessensabwägung durchführen. Dabei prüfen Sie, ob Ihre Interessen stärker wiegen als das Recht des Einzelnen auf den Schutz seiner Daten.

Grundsätzlich können Sie sich an folgenden Faustregeln orientieren. Natürlich kommt es immer auf den Einzelfall an.

  • Die Überwachung öffentlicher Bereiche wie Straßen und Gehwege sowie privater Bereiche wie Umkleideräume und Toiletten ist in jedem Fall unzulässig. Richten Sie Ihre Kamera daher entsprechend aus.
  • Tonaufzeichnungen sind unzulässig.
  • Eine Überwachung Ihres Firmengeländes zur Wahrnehmung Ihres Hausrechts ist in der Regel zulässig.
  • Prüfen Sie dennoch, ob Sie Ihr Eigentum nicht auch schützen können, ohne personenbezogene Daten anderer zu erheben, zum Beispiel über Zäune, Schlösser oder Alarmanlagen. Diese Variante ist aus Datenschutzsicht immer vorzuziehen.

Wenn Sie sich für eine Videoüberwachung entscheiden, halten Sie die Anzahl der Kameras so gering wie möglich. Jede Kamera muss gut sichtbar gekennzeichnet werden. Datenschutzkonforme Schilder stellen die meisten Schildproduzenten mittlerweile bereit. Die meisten größeren Tankstellen haben auch bereits entsprechende Lösungen implementiert. Achten Sie beim nächsten Tanken einfach mal darauf.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen erholsamen Tag der Arbeit! :-)

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Marketing Tipps
news-87 Mon, 01 Apr 2019 00:01:00 +0200 3 Tipps für eine gelungene Website https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/3-tipps-fuer-eine-gelungene-website.html Das Frühjahr lädt dazu ein, die eigene Außendarstellung aufzupolieren. Hier kommen ein paar Tipps und Trends für eine frische Website ... Das Frühjahr lädt dazu ein, die eigene Außendarstellung aufzupolieren. Hier kommen ein paar Tipps und Trends für eine frische Website.

Bewegung ist in

Große Videos auf der Startseite oder der sogenannte „Parallax-Effekt“, bei dem sich das Hintergrundbild leicht verschiebt, wenn man herunterscrollt, sind in. Je mehr sich der Website-Besucher „berieseln“ und unterhalten lassen kann, desto besser. Bewegung zieht mehr Aufmerksamkeit auf sich als statische Inhalte. Dank guter Internetverfügbarkeit und hoher Geschwindigkeiten ist das kein Problem mehr, auch wenn Sie die Ladezeit Ihrer Seite natürlich im Blick behalten sollten.

Media is king

Texte brauchen Sie, damit Website-Besucher Ihre Inhalte schnell überfliegen können und für die Suchmaschinen. Bereiten Sie Ihre Inhalte aber so weit wie möglich auch medial auf: Fotos, Videos, Diagramme, Skizzen, Animationen, Zeichnungen, Renderings – Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Mischen Sie verschiedene Medientypen, so erhalten Sie eine abwechslungsreiche und einladende Seite.

Up to date

Machen Sie sich einen kleinen Redaktions- oder Aktualisierungsplan und planen Sie die regelmäßige Aktualisierung Ihrer Inhalte fest mit ein. Google liebt das und so haben Sie auch gleichzeitig gute Inhalte für Ihre Social Media Präsenz. Machen Sie lieber häufig kleine Änderungen als dass Sie alle 3 Jahre die Inhalte komplett austauschen.

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Marketing Tipps
news-86 Fri, 01 Mar 2019 00:01:00 +0100 Datenschutz-Check: Was ist zu tun bei …? https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/datenschutz-check-was-ist-zu-tun-bei.html Theoretisch ist mittlerweile klar, worum es bei der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) geht. In der Praxis herrschen oft noch Fragezeichen, was im konkreten Fall zu tun ist. Deswegen habe ich einmal zwei Beispielfälle herausgepickt, die datenschutzrechtlich relevant sind: Theoretisch ist mittlerweile klar, worum es bei der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) geht. In der Praxis herrschen oft noch Fragezeichen, was im konkreten Fall zu tun ist. Deswegen habe ich einmal zwei Beispielfälle herausgepickt, die datenschutzrechtlich relevant sind:

Bewerbung und Einstellung von neuen Mitarbeitern, Praktikanten, Azubis

Auch Mitarbeiter sind natürliche Personen ;-) und fallen daher unter den Schutz der DSGVO. Bei der Einstellung eines Praktikanten, Azubis oder Vollzeitmitarbeiters erheben Sie eine ganze Menge Daten, unter anderem auch sensible Gesundheitsdaten (z. B. bei Krankmeldungen). Daher ist es wichtig, dem neuen Mitarbeiter die Datenschutzhinweise zu übergeben, damit er weiß, was Sie mit seinen Daten tun. Dies sollte zum frühstmöglichen Zeitpunkt erfolgen, also beispielsweise mit dem Erhalt der Bewerbungsunterlagen.

Sobald der Mitarbeiter seine Arbeit angetreten hat, sollte er eine Schulung erhalten, was es in Sachen Datenschutz in Ihrem Unternehmen zu beachten gibt. Falls der Mitarbeiter in Kontakt mit Kundendaten oder personenbezogenen Daten anderer Dritter kommt, muss er eine entsprechende Verpflichtung zur Vertraulichkeit unterschreiben. Für die Veröffentlichung seines Fotos (z. B. auf der Website) ist eine schriftliche Genehmigung nach den Vorgaben der DSGVO nötig.

Versenden von Angeboten und Beauftragung

Auch für die Erstellung eines Angebots erfassen Sie in der Regel den Namen und die Telefonnummer/E-Mail-Adresse eines Ansprechpartners. Daher müssen Sie hier die entsprechenden Datenschutzhinweise aushändigen, die darüber informieren, was Sie mit diesen Daten tun. Definieren Sie für Ihr Unternehmen einen sinnvollen Zeitraum, nachdem Sie diese Daten wieder löschen, falls es nicht zur Beauftragung kommt und informieren Sie alle Mitarbeiter darüber, wann diese Daten wieder zu löschen sind.

Kommt es zur Beauftragung, dürfen Sie die Daten natürlich behalten, sofern Sie sie zur Vertragserfüllung benötigen. Aus steuerlicher Sicht müssen Sie darüber hinaus sogar sämtlichen E-Mail-Verkehr für 6 Jahre zum Jahresende aufheben, also sämtliche Korrespondenz, die die Anbahnung, Durchführung oder Rückabwicklung des Auftrags betrifft. Zusätzlich zur Aufbewahrung im Posteingang fordert das Finanzamt eine Sicherung auf einem weiteren Datenträger. Machen Sie also regelmäßig Backups!

Eine gute Übersicht bezüglich der Aufbewahrungsfristen liefert die Firma REISSWOLF. E-Mails haben hierbei den Charakter eines Geschäfts-/Handelsbriefes.

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Marketing Tipps
news-85 Fri, 01 Feb 2019 00:01:00 +0100 So kommt das Jahr in Schwung https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/so-kommt-das-jahr-in-schwung.html Falls Ihnen bei der aktuellen Wetterlage eher nach November Blues statt nach Aufbruchstimmung zumute ist, habe ich hier ein paar Tipps für Sie, wie das neue Jahr schwungvoll beginnt: Falls Ihnen bei der aktuellen Wetterlage eher nach November Blues statt nach Aufbruchstimmung zumute ist, habe ich hier ein paar Tipps für Sie, wie das neue Jahr schwungvoll beginnt:

Meeting mit sich selbst

Meetings werden gerne verschrien, weil oftmals nichts Produktives dabei herauskommt, aber das haben Sie ja Gott sei Dank selbst in der Hand. Der große Vorteil bei einem Termin mit sich selbst ist, dass Sie Ihre Gedanken voll auf ein Thema lenken. Reservieren Sie sich ein oder zwei Stunden, um ein Thema anzugehen, das Ihnen schon lange am Herzen liegt, wofür Sie aber im Tagesgeschäft nie die Zeit finden. Wichtig dabei: Gehen Sie nur 1 Thema an, sonst ist die Gefahr groß, dass Sie sich verzetteln und zu viel auf einmal vornehmen.

Aus der Versenkung verschwinden

Über den Jahreswechsel tauchen die meisten Unternehmen werbetechnisch ab. Jetzt ist die richtige Zeit, um wieder in Erscheinung zu treten! Drucken Sie einen Flyer und werfen Sie ihn in die Briefkästen (wichtig: nur in diejenigen, wo kein „Keine Werbung“ Schild draufklebt), machen Sie auf sich aufmerksam, gehen Sie auf Netzwerkveranstaltungen, kontaktieren Sie die Lokalzeitung, über welches interessante Thema Sie möglicherweise schreiben könnten etc. Wichtig hierbei: Tun Sie etwas, das nach außen sichtbar ist. Das motiviert Sie, dranzubleiben und verschafft Ihnen neue Kontakte zu neuen Menschen mit neuen Sichtweisen und Ideen – das bringt Ihnen einen Extraschub Energie.

Kontaktieren Sie Ihre Kunden

Falls das Jahr etwas träge anfängt, können Sie auch damit starten, Ihre Bestandskunden anzurufen und zu hören, wie Sie dort unterstützen können. Überlegen Sie sich schon im Vorfeld, wo Sie bei der Zusammenarbeit letztes Jahr stehengeblieben waren und welche Leistungen Sie anbieten könnten. Mit dem kreativen Grübeln kommen die ersten Ideen und mit den ersten Ideen kommt die Motivation, die Projekte auch umzusetzen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen gutes Gelingen für Ihre Vorhaben und eine ordentliche Portion Energie!

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Marketing Tipps
news-84 Tue, 01 Jan 2019 00:01:00 +0100 Cross-Selling https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/cross-selling.html Zufriedene Kunden und mehr Umsatz passen wunderbar zusammen. Denn häufig können Sie bestehenden Kunden in weiteren Bereichen helfen als bisher. Statt also mühsam neue Kunden zu akquirieren ... Zufriedene Kunden und mehr Umsatz passen wunderbar zusammen. Denn häufig können Sie bestehenden Kunden in weiteren Bereichen helfen als bisher.

Statt also mühsam neue Kunden zu akquirieren und Ihre Bestandskunden mit ihren Problemen alleine zu lassen, könnten Sie prüfen, wie sich das eigene Geschäftsfeld erweitern lässt.

Dazu bieten sich folgende Bereiche an:

1) Sie erbringen eine Dienstleistung,

die einen gewissen Materialeinsatz erfordert. Das Material musste Ihr Kunde bisher selbst beschaffen. Können Sie es vielleicht aus einer Hand anbieten?

2) Sie verkaufen ein Produkt,

das weitere Produkte oder Dienstleistungen benötigt, um sein volles Potenzial zu entfalten. Können Sie Ihren Kunden ein Leistungs-Bundle anbieten, das alle notwendigen Produkte und Dienstleistungen vereint und somit DIE Lösung für ein bestimmtes Problem ist?

3) Sie erbringen eine spezialisierte Dienstleistung.

Sie wissen aber, dass Ihr Kunde weitere Dienstleister beauftragt, die mit Ihrem Leistungsspektrum verwandt sind. Können Sie über Kooperationen besonders günstige Preise anbieten? Oder aber vielleicht als Agentur auftreten und alles aus einer Hand liefern?

Mit solchen Angeboten steht Ihr Unternehmen gut dar, weil Sie besser durchdachte Lösungen bieten und Ihr Kunde benötigt weniger Ansprechpartner, um seine Herausforderungen zu bewältigen – eine klassische Win-Win-Situation.

Also ab ins Cross-Gelände und einen guten Start ins neue Jahr! :-)

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Marketing Tipps
news-83 Sat, 01 Dec 2018 00:01:00 +0100 Die häufigsten Datenschutz-Fallen https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/die-haeufigsten-datenschutz-fallen.html In den letzten Monaten habe ich viele Datenschutzkonzepte erstellt und datenschutzrechtliche Fragen beantwortet. Folgende Themen standen dabei besonders im Fokus.

Hätten Sie gedacht, dass …

1) ... die Nutzung von WhatsApp auf einem dienstlichen Handy einen Datenschutzverstoß darstellt?

Die geschäftliche Nutzung von WhatsApp zu dienstlichen Zwecken ist aus lizenzrechtlichen Gründen schon verboten. Dafür war WhatsApp nämlich nie gedacht. Und deswegen kümmert man sich dort auch nicht um den datenschutzkonformen Umgang mit Daten. WhatsApp liest munter Ihr Adressbuch und Ihre Fotos aus und leitet diese Daten an verschiedenste Empfänger weiter.

Aus diesem Grund ist die reine Verwendung von WhatsApp, wenn ein Kunde Sie anschreibt, gar nicht das Problem, sondern vielmehr die Speicherung von Kontaktdaten im Adressbuch (auch von Kontakten, mit denen Sie niemals Kontakt per WhatsApp haben).

Fazit: Kein WhatsApp auf Smartphones installieren, wo geschäftliche Kontaktdaten im Adressbuch gespeichert sind!

2) ... die Einbindung von Google Web Fonts und Google Maps datenschutzrechtlich bedenklich ist?

Durch die Nutzung der Schnittstellen bezüglich Schriftarten und der Kartenausschnitte ist eine Verbindung zu den Servern von Google. Und darüber können auch Daten zum Surfverhalten Ihrer Website-Besucher übertragen werden. Das wäre dann eine Datenübermittlung an Dritte.

Um ganz sicher zu gehen, sollten Sie also lieber kein Google Maps verwenden und besondere Schriftarten auf Ihrer Website entweder durch Standardschriftarten ersetzen oder aber diese speziellen Schriftarten lokal auf Ihrem eigenen Server einbinden (und nicht über Google laden).

3) ... Sie spezielle Datenschutz-Verträge mit Ihrem Webhoster, Ihre IT-Firma, Dropbox und Co. schließen müssen?

Jedes Unternehmen, das in Ihrem Auftrag Daten von Ihnen und Ihren Kunden speichert, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein sogenannter Auftragsverarbeiter. Mit diesen müssen Sie entsprechende Verträge schließen und besonders gut prüfen, ob diese Unternehmen gut auf Ihre Daten aufpassen.

Im Fall von Microsoft und Dropbox handelt es sich sogar um einen Datentransfer in ein Drittland (also ein Land außerhalb der EU), weil die Daten auf amerikanischen Servern gespeichert werden. Hier gelten noch einmal besonders scharfe Bestimmungen.

So müsste zum Beispiel über das sogenannte EU-U.S. Privacy Shield sichergestellt sein, dass das Unternehmen einen ähnlichen Datenschutzstandard hat wie durch die EU-DSGVO vorgeschrieben. Für Microsoft und Dropbox trifft das zu. Dennoch müssen Sie hier entsprechende Verträge schließen.

Im Zweifelsfall ist also ein europäischer Anbieter aus Datenschutz-Sicht vorzuziehen. Solche Alternativen bieten beispielsweise TeamDrive oder Fabasoft.

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Marketing Tipps
news-82 Thu, 01 Nov 2018 00:01:00 +0100 Datenschutzhinweise für Facebook-Seite https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/datenschutzhinweise-fuer-facebook-seite.html Ist Ihr Unternehmen auf Facebook oder in anderen sozialen Netzwerken vertreten? Dann sollten Sie unbedingt ein paar wichtige Grundregeln beachten, um das datenschutzrechtliche Risiko zu minimieren. Ist Ihr Unternehmen auf Facebook oder in anderen sozialen Netzwerken vertreten? Dann sollten Sie unbedingt ein paar wichtige Grundregeln beachten, um das datenschutzrechtliche Risiko zu minimieren.

1) Es gibt keine 100%ige Sicherheit.

Die Nutzung von Facebook ist aktuell nicht komplett datenschutzkonform möglich. Der EuGH hat entschieden, dass Facebook und das Unternehmen, das sich auf der Facebook-Seite präsentiert, gemeinsam für den Schutz der Daten der Besucher verantwortlich sind. Sie haben allerdings keine komplette Transparenz darüber, was Facebook letztendlich mit den Daten tut. Deswegen ist die einzig rechtssichere Lösung, die Facebook-Seite abzuschalten. Das wird aber für die meisten Unternehmen nicht in Frage kommen, weil Facebook eine hervorragende Möglichkeit bietet, mit den eigenen Kunden und Interessenten Kontakt zu halten. Deswegen können Sie mit den folgenden Schritten das Risiko minimieren.

2) Datenschutzhinweise aktualisieren

Aktualisieren Sie die Datenschutzhinweise auf Ihrer Webseite. Sie müssen darauf hinweisen, welche Arten von Daten beim Besuch Ihrer Facebook-Seite erhoben werden und zu welchem Zweck diese verarbeitet werden (in der Regel sind dies berechtigte Interessen Ihrerseits). Sie weisen außerdem darauf hin, dass Sie trotz der gemeinsamen Verantwortlichkeit keinen vollen Einblick in die Verarbeitungsvorgänge von Facebook haben und dass Sie mit Facebook eine Vereinbarung geschlossen haben, die die gemeinsame Verantwortlichkeit regelt. Das tun Sie automatisch durch das Betreiben Ihrer Fanseite. Die Vereinbarung können Sie über den folgenden Link einsehen: https://www.facebook.com/legal/terms/page_controller_addendum

Eine beispielhafte Formulierung solcher Datenschutzhinweise finden Sie auf meiner Website mit einem Klick auf "Datenschutzerklärung".

3) Datenschutzhinweise auf Facebook verlinken

Die aktualisierten Datenschutzhinweise müssen von Facebook aus zugänglich sein. Rufen Sie also Ihre geschäftliche Facebook-Seite auf und klicken Sie im linken Menü-Reiter auf "Info". Daraufhin sehen Sie im rechten Inhaltsbereich einen Eintrag "Datenrichtlinie". Klicken Sie darauf und hinterlegen Sie den Link auf die Seite, wo sich die unter Punkt 2 erstellten Datenschutzhinweise befinden. So klären Sie die Besucher Ihrer Website zumindest nach bestem Wissen und Gewissen darüber auf, was mit ihren Daten passiert und kommen somit Ihren Informationspflichten nach DSGVO nach.

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Marketing Tipps
news-81 Mon, 01 Oct 2018 00:01:00 +0200 6 Tipps für gelungene Präsentationen https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/6-tipps-fuer-gelungene-praesentationen.html Egal, was Sie präsentieren möchten, hier kommen ein paar Tipps und Tricks für garantiert mehr Aufmerksamkeit: Egal, was Sie präsentieren möchten, hier kommen ein paar Tipps und Tricks für garantiert mehr Aufmerksamkeit:

1) Abwechslung

Im Marketing ist Einheitlichkeit Trumpf. Aber langweilig darf es auch nicht werden! Hierbei hilft die Corporate Identity. Legen Sie einmalig Farben, Formen und Stile fest, die Ihr Unternehmen repräsentieren sollen: zum Beispiel eher runde oder eckige Formen, eher kräftige oder dezente Farben, eher Naturfotos oder moderne Architektur. So haben Sie einen großen Fundus, aus dem Sie schöpfen können. Sie bleiben einheitlich, ohne langweilig zu sein. Und es darf auch gerne mal das ein oder andere witzige Bild dabei sein. Ihre Zuhörer sind schließlich auch nur Menschen. ;-)

2) Auf den Punkt

Nehmen Sie sich Zeit für die Vorbereitung, denn es ist nicht so einfach, die wichtigsten Aussagen auf den Punkt zu bringen. Einen großes Zahlengerüst, mit dem Sie jeden verschrecken können, erhalten Sie aus Ihrer Buchhaltung sicherlich schnell. Aber was sind die wichtigsten Eckdaten? Welche Aussage wollen Sie rüberbringen? Welche Entwicklung möchten Sie zeigen? Überlegen Sie genau, welche Zahl das am besten aussagt.

3) Die richtige Länge

In der Kürze liegt die Würze. Je kürzer die Präsentation, desto höher die Aufmerksamkeit. Verzichten Sie lieber auf ein paar Details als vollumfänglich alles darzustellen, was vielleicht gar nicht von Interesse ist. Sie können ja noch ein paar Infos in der Hinterhand haben und dann bei Interesse oder entsprechenden Rückfragen noch darauf eingehen.

4) Bewegung

Etwas Bewegung in der Präsentation schadet nicht. So nutzen Sie unterschiedliche Perspektiven und Zoomeffekte, um die Spannung aufrecht zu halten. Ich nutze dafür gerne die Präsentationssoftware Prezi. Wie so etwas aussehen kann, sehen Sie hier: prezi.com/agirb8nmzezw/

5) Auf Rückfragen vorbereiten

Überlegen Sie sich bereits im Vorfeld, welche Rückfragen auftauchen könnten. So sind Sie besser gewappnet und bleiben souverän. Sie kennen Ihr Team am besten: Was sind typische Einwände? Welche können Sie vielleicht im Vorfeld schon ansprechen und damit „entkräften“?

6) Interaktion

Binden Sie Ihre Zuhörer in die Präsentation ein. Lassen Sie sie doch zwischendurch einfach mal raten, was die richtige Antwort sein könnte, wie eine Entwicklung weitergeht oder was Ihr Team glaubt, was als Nächstes kommen könnte. Frontalunterricht langweilt, Interaktion hält wach!

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Marketing Tipps
news-80 Sat, 01 Sep 2018 00:01:00 +0200 Datenschutzkonforme Weihnachtsgrüße https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/datenschutzkonforme-weihnachtsgruesse.html Die Verwirrung seit Inkrafttreten der DSGVO ist groß: Darf man seine Kunden überhaupt noch ansprechen, anschreiben, anrufen? Wie sieht es mit Werbemaßnahmen aus? Und sind Weihnachtsgrüße schon Werbung?

Nach der Datenschutzgrundverordnung ist es so, dass Sie die personenbezogenen Daten Ihrer Kunden nur erheben und verwenden (kurz verarbeiten) dürfen, wenn einer der sechs folgenden Erlaubnistatbestände gegeben ist: 

  1. Sie haben die Einwilligung der betroffenen Person.
  2. Sie benötigen die Daten zur Vertragsanbahnung (z. B. Angebotserstellung auf Anfrage des Betroffenen) oder zur Vertragserfüllung.
  3. Sie benötigen die Daten zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten, z. B. der Erstellung und Aufbewahrung von Buchhaltungsunterlagen (Rechnungen etc.).
  4. Sie benötigen die Daten, um einem Menschen das Leben zu retten.
  5. Sie benötigen die Daten zur Erfüllung einer Aufgabe im öffentlichen Interesse oder in Ausübung öffentlicher Gewalt.
  6. Sie benötigen die Daten zur Wahrung berechtigter Interessen, zum Beispiel zur Analyse Ihrer Website oder zur Aufrechterhaltung Ihres IT-Betriebs.

Unter welchen Punkt fallen jetzt die Weihnachtsgrüße? Da diese nicht zwingend zur Erfüllung vertraglicher Pflichten notwendig sind und sie auch niemandem das Leben retten, waren die Datenschutzexperten zunächst der Meinung, dass nun von jedem Kunden eine Einwilligung benötigt wird.

Weihnachtsgrüße im Namen Ihres Unternehmens gelten nämlich als Werbung. Datenschutzrechtlich macht es keinen Unterschied, ob Sie Ihren Kunden eine Weihnachtskarte, den aktuellen Firmenkatalog oder einen Werbeflyer schicken. 

Umso erstaunlicher (und erfreulicher) ist es, dass sich die IHK Frankfurt auf den Standpunkt stellt, dass Werbung bei Bestandskunden als berechtigtes Interesse gilt (Quelle: https://www.frankfurt-main.ihk.de/recht/themen/datenschutzrecht/faqdsgvo/index.html, Frage Nummer 28). Demnach dürfen Sie Ihre Bestandskunden so lange anschreiben, bis diese widersprechen. Dann müssen Sie das respektieren und den Versand von Weihnachtskarten und sonstiger Werbung einstellen. Zur Erfüllung Ihrer vertraglichen Pflichten dürfen Sie die Daten selbstverständlich weiterhin verwenden, solange das Vertragsverhältnis besteht.

Noch ein wichtiger Hinweis: Spätestens beim Versenden der Werbepost (oder vorher) müssen Sie darüber informieren, dass Sie die Daten zur Wahrung berechtigter Interessen verwenden und dass der Betroffene dem jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widersprechen kann. Geben Sie auch direkt die Kontaktdaten an, wohin sich Ihr Kunde im Falle eines Widerspruchs wenden soll. 

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Marketing Tipps
news-79 Wed, 01 Aug 2018 00:01:00 +0200 Marketing-Strategien nach der Sommerpause https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/marketing-strategien-nach-der-sommerpause.html Die Zeit nach der „Sommerpause“ ist eine gute Gelegenheit, um die Marketing-Strategie noch einmal mit frisch erholtem Kopf zu überdenken. Welche Aktionen waren im letzten Jahr erfolgreich? Wie hat sich das Business verändert? Wo liegt der Fokus für die Neukundenakquise?

Beispiel 1: Es sollen Kunden in einem neuen Geschäftszweig akquiriert werden

Wenn sich das Kerngeschäft gut entwickelt und zusätzlich Kunden in einem neuen Bereich akquiriert werden sollen, so ist dies häufig mit vielen Unsicherheiten verbunden: Wie tickt die neue Zielgruppe? Wie konkurrenzfähig ist das eigene Angebot? Und wo informieren sich potentielle Kunden über die neu angebotenen Leistungen? Hier empfiehlt sich daher sogenanntes A/B-Testing. Das kommt ursprünglich aus dem E-Mail-Marketing, lässt sich aber auch auf Offline-Maßnahmen übertragen. Die Idee hierbei liegt darin, verschiedene Designs, Werbebotschaften und Werbeformate auszuprobieren und die erfolgreichste Variante zu übernehmen. Sie lassen also beispielsweise nicht gleich 1.000 Flyer drucken, sondern erst einmal 200 oder 300 Stück. Dafür erstellen Sie zwei Varianten, die sich nur im Slogan unterscheiden. Sie testen die Reaktionen und gehen dann erst in die Großproduktion. So tasten Sie sich langsam an Ihre neue Zielgruppe heran. Empfehlenswert sind auch Werbemaßnahmen, die Ihnen einen persönlichen Kontakt zur neuen Zielgruppe ermöglichen, wie zum Beispiel Messen und Events. Auf diese Weise erhalten Sie noch direkter Rückmeldungen und können auch Fragen zur Ausgangssituation und Problemstellungen Ihrer zukünftigen Kunden erfragen.

Beispiel 2: Es sollen Kunden im gleichen Geschäftszweig akquiriert werden

Wenn Sie „einfach nur“ mehr von den gleichen Kunden brauchen, dann schauen Sie doch mal, wo Sie neue Wege gehen können und sollten. Welche Aktionen waren in der Vergangenheit besonders erfolgreich. Auf welche Art und Weise haben vorhandene Kunden zu Ihnen gefunden? Wie hat sich Ihr Geschäft seitdem verändert? Welche Stärken haben sich weiterentwickelt? Wo können Sie punkten? Was machen Sie besser als Ihre Wettbewerber? Hängen Sie es ruhig an die große Glocke! :-) Und achten Sie darauf, dass sich diese Argumentation wie ein roter Faden durch Ihre Unterlagen zieht: Website, Broschüren, Flyer, Social Media Auftritte. Wofür soll man Sie kennen? Und vielleicht wagen Sie auch hier einmal etwas Neues? Wenn Sie in der Vergangenheit viele Flyer verteilt haben, dann verweisen Sie dort doch einmal auf Ihr neues Facebook-Profil oder Ihre neue Website und bieten Sie den Interessenten Informationen, die sie noch nicht kennen oder die schwer zu bekommen sind. Verändern Sie nur nicht zu viele Parameter auf einmal, sonst können Sie nachher nicht mehr nachvollziehen, welche Veränderung das Ergebnis beeinflusst hat. In diesem Sinne: Happy testing! :-)

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Marketing Tipps
news-78 Sun, 01 Jul 2018 00:01:00 +0200 The heat is on https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/the-heat-is-on.html Die Sonne scheint, es ist Samstag und Sie spazieren durch die Fußgängerzone. Sie kommen an der fünften Eisdiele vorbei. Wie viel sind Sie bereit, für eine Kugel zu bezahlen? Die Sonne scheint, es ist Samstag und Sie spazieren durch die Fußgängerzone. Sie kommen an der fünften Eisdiele vorbei. Wie viel sind Sie bereit, für eine Kugel zu bezahlen? Vermutlich nicht mehr als bei der Eisdiele zuvor, richtig? Sagen wir mal das wäre 1 Euro. 

Die Hitze hält an und Sie bleiben deshalb am Sonntag zu Hause. Sie haben ein Nickerchen im Garten gemacht und sind ordentlich aufgeheizt. Weit und breit ist aber keine Abkühlung in Sicht. Das Tiefkühlfach ist leer, die Nachbarn im Urlaub, alle Geschäfte haben geschlossen. Wenn jetzt ein Eiswagen vorbeikommen würde, wie viel würden Sie nun für eine Kugel Eis bezahlen? 1,50 Euro? 2 Euro? 3 Euro? 

Auf einem Vortrag hat der Referent dieses Phänomen als Kittelbrennfaktor bezeichnet. Das bedeutet, dass der Preis eine untergeordnete Rolle spielt, wenn Ihrem potenziellen Kunden so richtig der Kittel brennt. Es macht also Sinn, Marketingmaßnahmen in der Situation zu platzieren, in der ihm das so richtig bewusst wird. Als Reisebüro könnten das die bevorstehenden Ferien sein oder als Ernährungsberater der Jahresanfang, wenn alle voller guter Vorsätze sind. Als Hausverwaltung ist es vielleicht die Zeit nach den Eigentümerversammlungen, wenn sich die Wohnungseigentümergemeinschaften wieder ordentlich über Ihre jetzige Verwaltung geärgert haben. Finden Sie für Ihr Unternehmen heraus, wann der beste Zeitpunkt ist und Ihren Kunden der Kittel brennt.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen gutes Durchhalten in der Hitze! :-)

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Marketing Tipps
news-77 Fri, 01 Jun 2018 00:01:00 +0200 Quick Check DSGVO https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/quick-check-dsgvo.html Seit dem 25.05.2018 ist die Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Hier kommen einige wichtige Punkte, die Sie schnellstmöglich umsetzen sollten: Seit dem 25.05.2018 ist die Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Hier kommen einige wichtige Punkte, die Sie schnellstmöglich umsetzen sollten:

Verschlüsselte Website (SSL-Zertifikat)

Google empfiehlt es schon lange: Ihre Website sollte ausschließlich über das https-Protokoll erreichbar sein. Damit werden Daten, die Sie über die Website senden, verschlüsselt übertragen. Laut DSGVO ist dies zwar nur verpflichtend, wenn tatsächlich personenbezogene Daten übertragen werden (z.B. über ein Kontaktformular), aber empfehlenswert ist es auf jeden Fall, denn ein SSL-Zertifikat wirkt sich auch positiv auf das Ranking der Website bei Google aus.

Cookie-Banner

Cookies sind kleine Textdateien, die Informationen über die Besucher Ihrer Website speichern. Um zu überprüfen, ob Ihre Website Cookies verwendet, rufen Sie sie im Firefox Browser auf, klicken mit der rechten Maustaste irgendwo auf die Website und wählen „Seiteninformationen anzeigen“ aus. Im Reiter „Sicherheit“ sehen Sie dann, ob Cookies verwendet werden. Wenn ja, benötigen Sie ein sogenanntes Cookie-Banner. Platzieren Sie es so, dass es niemals den Link zum Impressum Ihrer Website verdeckt. Es sollte zumindest über die Verwendung der Cookies informieren und auf die Datenschutzhinweise der Website verlinken.

Benennung eines Datenschutzbeauftragten

Sie müssen einen Datenschutzbeauftragten an die Aufsichtsbehörde melden, wenn in Ihrem Unternehmen mehr als 9 Personen mit der automatisierten Verarbeitung von personenbezogenen Daten beschäftigt sind (Faustregel) oder aber mehr als 19 Personen mit der nicht automatisierten Verarbeitung. Sobald Sie also 10 Mitarbeiter mit einem PC-Arbeitsplatz beschäftigen, können Sie davon ausgehen, dass Sie einen Datenschutzbeauftragten bestellen müssen.

Anpassung aller Formulare, mit deren Hilfe personenbezogene Daten erhoben werden

Sobald Sie personenbezogene Daten bei einer betroffenen Person erheben, müssen Sie über folgende Punkte Auskunft geben (vereinfachte Auflistung): Verantwortliche Stelle (also Ihr Unternehmen), ggfs. Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten, die Zwecke, für die die personenbezogenen Daten verarbeitet werden (z.B. Bearbeitung der Anfrage über das Kontaktformular, Zusenden des Newsletters oder Erfüllung der vertraglichen Pflichten), Empfänger der Daten, falls Sie diese weitergeben und ob Sie die Daten in ein Drittland übermitteln. Gegebenenfalls benötigen Sie für die Verarbeitung der Daten auch die Einwilligung des Betroffenen. Dies ist immer dann der Fall, wenn kein anderer Erlaubnistatbestand greift (z.B. Vertragsanbahnung, Vertragserfüllung oder Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen).

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Marketing Tipps
news-76 Tue, 01 May 2018 00:01:00 +0200 3 Ideen für crossmediale Kampagnen https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/3-ideen-fuer-crossmediale-kampagnen.html Print ist tot? Von wegen! Der Trend liegt in der crossmedialen Verknüpfung verschiedener Kanäle. Hier kommen 3 Ideen für neue Kontakte: Print ist tot? Von wegen! Der Trend liegt in der crossmedialen Verknüpfung verschiedener Kanäle. Hier kommen 3 Ideen für neue Kontakte:

1) Startpunkt Event

Der persönliche Kontakt ist am intensivsten. Nutzen Sie also die Chance auf einer Messe oder einer Netzwerkveranstaltung, um einen ersten guten Eindruck zu hinterlassen. Bei dieser Gelegenheit ist es auch am einfachsten, sich die Erlaubnis des Gegenübers zu holen, um ihn werblich kontaktieren zu dürfen, zum Beispiel per E-Mail. Diese E-Mail schicken Sie dann am Tag nach dem persönlichen Treffen und greifen die wichtigsten Themen des Gesprächs noch einmal auf. Geben Sie Antworten auf die gestellten Fragen und präsentieren Sie erste Ideen für die Lösung der besprochenen Herausforderungen. Dann könnten Sie zum Beispiel auf einen Blog-Artikel auf Ihrer Website, ein Produktdatenblatt oder ein anderes digitales Dokument verweisen, das weiterführende Informationen bietet. So bleiben Sie in Kontakt und in Erinnerung, ohne zu aufdringlich zu wirken.

2) Startpunkt Landingpage

Eine gut gemachte Website gibt dem interessierten Leser einen ersten Überblick und einen Eindruck von Ihrem Unternehmen. Sogenannte „Landingpages“ sind nicht über das Hauptmenü Ihrer normalen Website zu erreichen und widmen sich einem bestimmten Thema, also einer Problemstellung rund um eines Ihrer Produkte oder Dienstleistungen. Dadurch ist die Seite für Suchmaschinen besonders interessant. Gleichzeitig können Sie die Seite gut über Anzeigen (print oder online) bewerben, weil Sie ganz spezifisch auf diese eine Problemstellung eingehen können. Keine Streuverluste, keine Verwirrung – einfach nur Antworten rund um dieses eine Thema. Es bietet sich an, auf dieser Seite auch einen Anmeldelink für den hauseigenen Newsletter oder einen kostenlosen Download anzubieten. So können Sie in regelmäßigen Abständen auf sich aufmerksam machen und zu weiteren Werbeformaten einladen wie zum Beispiel einem Webinar oder einem realen Event.

3) Startpunkt Flyer

Der gute alte Flyer: Er bietet die wichtigsten Informationen auf einen Blick und macht im besten Fall neugierig. Neugierig auf eine Website, einen Newsletter, ein Dokument, eine Veranstaltung etc. Er ist kostengünstig zu produzieren und lässt sich praktisch überall verteilen – am besten natürlich dort, wo Sie Ihre Zielgruppe vermuten. Er kann auch als Gutschein oder Einladung genutzt werden. In dieser Form übergeben Sie ihn am besten persönlich. So können Sie ihn mit anderen ergänzenden Informationen überreichen. Dadurch ist die Motivation für den Interessenten doppelt hoch, gleich mal auf die Website zu schauen oder sich das Produkt noch so lange zu bestellen, wie der Gutschein/Rabatt gültig ist. Ein Flyer eignet sich auch gut, um zeitlich begrenzte Aktionen zu bewerben oder für eine anstehende Veranstaltung zu werben. Nutzen Sie die Gunst der Stunde und lenken Sie die Aufmerksamkeit dorthin, wo Sie sie gerade am stärksten benötigen.

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Marketing Tipps
news-75 Sun, 01 Apr 2018 00:01:00 +0200 Marketing-Uhr umstellen https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/marketing-uhr-umstellen.html Die Smartphone-Uhr stellt sich automatisch um, aber wie steht es um Ihren Zeitplan in Sachen Marketing? Welche Projekte möchten Sie am Jahresende verwirklicht sehen und wer soll sich wann darum kümmern? Als Hilfestellung finden Sie im aktuellen Artikel eine Vorlage zur Marketingplanung. Die Smartphone-Uhr stellt sich automatisch um, aber wie steht es um Ihren Zeitplan in Sachen Marketing? Welche Projekte möchten Sie am Jahresende verwirklicht sehen und wer soll sich wann darum kümmern?

Die größten Gefahren bei der Jahresplanung liegen darin, sich zu viel vorzunehmen oder nicht konkret genug zu sein. Deswegen stelle ich Ihnen als Hilfestellung eine Vorlage zur Marketingplanung zur Verfügung. Sie enthält folgende Spalten:

Vorrangige Zielsetzung

Definieren Sie genau ein Ziel, das Sie dieses Jahr in den Fokus stellen möchten. Formulieren Sie es messbar: Was genau soll bis wann erreicht werden? Beispiel: Bis Jahresende sollen 10% mehr Anfragen über das Kontaktformular auf unserer Website eingegangen sein als im Vorjahr.

Abgeleitetes Unterziel, Messgröße

Nun leiten Sie daraus kleine Ziele ab, die zur Erfüllung des übergeordneten Ziels beitragen. Diese Ziele können unterschiedliche Zielgruppen haben. Beispiele: 20% mehr Besucher auf Unterseite A, 25% mehr Verlinkungen auf Ihre Website. Weitere Informationen über den Ansatz, ein großes Ziel zur besseren Umsetzbarkeit in mehrere Teilziele zu unterteilen, finden Sie in dem Buch "Die 4 Prinzipien der Umsetzung" von den Autoren Sean Covey, Chris McChesney, Jim Huling und Andreas Maron.

Zielgruppe und deren Anforderungen

Wen sprechen Sie bei dem definierten Ziel an? Beispiel: Um mehr Besucher auf die Unterseite der Dienstleistung A zu locken, müssen Sie diese Seite attraktiver und bekannter machen für Personen, die in ihrem Alltag einen Nutzen aus der Inanspruchnahme dieser Dienstleistung ziehen. Und um mehr Backlinks auf Ihre Seite zu generieren, müssen Sie vielleicht eher Partnerunternehmen ansprechen und Anreize schaffen, warum die auf Ihre Seite verlinken sollten.

Versprechen + Beweise

Sobald Sie wissen, wen Sie ansprechen möchten, überlegen Sie sich, was Sie zu sagen haben: Welches Versprechen können Sie abgeben und halten? Den Besuchern der Unterseite A können Sie vielleicht versprechen, dass Sie Ihren Alltag leichter machen oder Ihnen Zeit sparen. Überlegen Sie sich im nächsten Schritt, wie Sie das untermauern können. Welche Hinweise und Beweise können Sie liefern, damit Sie glaubwürdig bleiben? Das könnten zum Beispiel Referenzen, Produkteigenschaften, Mitarbeiter Know-how oder ähnliches sein.

Maßnahme/Medium, Timing, Zuständigkeit

Im letzten Schritt legen Sie fest, welche Maßnahme und welches Medium am besten geeignet sind, um die definierte Botschaft an die Zielgruppe zu senden. Ihre Unterseite A könnten Sie beispielsweise in Ihrem Newsletter oder in Ihren Social Media Kanälen bewerben, Partnerunternehmen rufen Sie vielleicht lieber persönlich an. Legen Sie feste Zuständigkeiten und Termine fest, um sicherzugehen, dass die Aufgabe erledigt wird.

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Marketing Tipps
news-73 Thu, 01 Mar 2018 00:01:00 +0100 Fit für die neue Datenschutzverordnung? https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/fit-fuer-die-neue-datenschutzverordnung.html Am 25.05.2018 endet die Übergangsfrist zur Umsetzung der EU-Datenschutzgrundverodnung. Bis dahin muss jedes Unternehmen die Anforderungen erfüllen, das Daten von natürlichen Personen verarbeitet. Am 25.05.2018 endet die Übergangsfrist zur Umsetzung der EU-Datenschutzgrundverodnung. Bis dahin muss jedes Unternehmen die Anforderungen erfüllen, das Daten von natürlichen Personen verarbeitet.

Als Marketing-Mensch liebe ich es, Daten zu sammeln: Über Interessenten, Kunden, Statistiken und so weiter. Denn Daten helfen dabei, die jeweiligen Anforderungen besser zu verstehen. Dabei ist es selbstverständlich, dass ich die Daten nicht an Dritte weitergebe und dafür sorge, dass sie sicher verwahrt sind.

Ab dem 25. Mai ist es verpflichtend, dies auch in einem Datenschutzkonzept schriftlich festzuhalten. Darüber hinaus müssen Sie auch beim Erheben von Daten (z.B. über ein Kontaktformular) darauf hinweisen, wie Sie die Daten verwenden möchten und sich eine explizite Einwilligung (Opt-In) vom Absender einholen. Vielleicht ist Ihnen beim Surfen in den letzten Wochen schon aufgefallen, dass sich vermehrt Hinweise dazu finden. Und vielleicht sind auch schon Schreiben von Ihren Versicherungen ins Haus geflattert, die Sie darüber informieren, was mit Ihren Daten passiert und wie Sie der Verarbeitung widersprechen können.

Das alles sind Anforderungen der sogenannten EU-DSGVO. Bei den ersten Schritten zur Identifizierung des Handlungsbedarfs hilft Ihnen dieser Fragebogen der BayLDA. Einen Praxisleitfaden zur Umsetzung sowie zahlreiche Dokumentenvorlagen (wie z.B. die Liste der Verarbeitungstätigkeiten oder eine Checkliste zur Auswahl geeigneter Datenschutzmaßnahmen) erhalten Sie auf Anfrage.

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Marketing Tipps
news-71 Thu, 01 Feb 2018 00:01:00 +0100 Top 6 Website-Auswertungen https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/top-6-website-auswertungen.html Woher wissen Sie eigentlich, ob Ihre Website gut ist? Was würden Sie beim nächsten Update gerne verändern? Entscheidet das Ihr Bauchgefühl? Dann ist es höchste Zeit, einen Blick auf Google Analytics zu werfen ... Woher wissen Sie eigentlich, ob Ihre Website gut ist? Was würden Sie beim nächsten Update gerne verändern? Entscheidet das Ihr Bauchgefühl? Dann ist es höchste Zeit, einen Blick auf Google Analytics zu werfen. Das Analysetool ist kostenlos und wenn man ein paar Dinge beachtet, kann man es auch datenschutzkonform nutzen. Eine gute Anleitung dazu finden Sie auf der Seite www.datenschutzbeauftragter-info.de

Dann richten Sie einmalig Ihr Konto ein. Klicken Sie einfach auf der Startseite von Google Analytics rechts oben auf „Konto erstellen“ und folgen Sie der Anweisung. Am Ende erhalten Sie einen Tracking-Code, den Sie auf Ihrer Website einfügen und schon sammeln Sie Daten über das Verhalten Ihrer Website-Besucher. Nun ist es manchmal gar nicht so einfach, aus der Fülle an Kennzahlen, die Google anbietet, die richtigen herauszufiltern. Deswegen finden Sie hier eine Liste meiner Lieblings-Kennzahlen:

  1. Anzahl der Sitzungen im Zeitverlauf: Eine Sitzung ist der Aufruf Ihrer Seite. Es kann also sein, dass eine Person, die Ihre Website besucht, im Verlauf eines Tages oder einer Woche mehrere Sitzungen startet.
  2. Seiten pro Sitzung: Anhand dieser Kennzahl bekommen Sie ein Gefühl dafür, wie interessant Ihre Seite ist. Je weniger Seiten pro Sitzung, desto weniger lädt Ihre Seite dazu ein, weiterzulesen und zu klicken.
  3. Absprungrate: Wenn Sie eine Absprungrate von 60% haben, bedeutet dass, dass 60% aller Website-Besucher nach der ersten Seite wieder abspringen. Sie verlassen Ihre Seite also wieder, nachdem sie die erste Seite aufgerufen haben. Das könnte ein Indiz dafür sein, dass Sie bei Google unter Suchbegriffen gelistet werden, die nicht zu Ihnen passen. Folglich ist der Website-Besucher enttäuscht und verlässt Ihre Seite wieder.
  4. Besuche nach Besuchertyp: Diese Kennzahl verrät Ihnen, wie viele Website-Besucher zum ersten Mal auf Ihrer Website waren und wie hoch der prozentuale Anteil derjenigen Besucher ist, die schon öfter bei Ihnen waren.
  5. Sitzungen gruppiert nach Gerätekategorie: So erfahren Sie, wie häufig Ihre Website auf einem Desktop-PC oder einem mobilen Endgerät aufgerufen wird.
  6. Sitzungen gruppiert nach Channel: Diese Auswertung zeigt Ihnen die Quelle Ihres Traffics. Woher kommen Ihre Website-Besucher? Wurden sie in den Suchergebnissen gelistet (Organic Search), hat eine andere Seite auf Ihre Website verlinkt (Referral), hat der Besucher Ihre URL direkt in die Adresszeile eingegeben (Direct) oder kam er über einen Beitrag in den sozialen Netzwerken (Social)?

Sie können die gewünschten Auswertungen einfach in einem Dashboard anlegen und haben dann alle wichtigen Kennzahlen auf einen Blick. Sie können sich auch ganz einfach jeden Monat eine Auswertung per E-Mail schicken lassen.

Fragen Sie mich gerne, falls noch etwas unklar ist. Ich helfe Ihnen bei der Einrichtung Ihres Website-Trackings.

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Marketing Tipps
news-70 Mon, 01 Jan 2018 00:01:00 +0100 Social Media - ja oder nein? https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/social-media-ja-oder-nein.html All die guten Vorsätze wollen ab heute umgesetzt werden. Wie sieht es mit Ihrem Marketing aus? Was haben Sie sich vorgenommen? Viele meiner Kunden hadern mit dem Gedanken, ob sie nun in den sozialen Netzwerken präsent sein sollten oder nicht. Um Ihnen die Entscheidungsfindung zu erleichtern, kommen hier ein paar Punkte, die dabei zu beachten sind: All die guten Vorsätze wollen ab heute umgesetzt werden. Wie sieht es mit Ihrem Marketing aus? Was haben Sie sich vorgenommen? Viele meiner Kunden hadern mit dem Gedanken, ob sie nun in den sozialen Netzwerken präsent sein sollten oder nicht. Um Ihnen die Entscheidungsfindung zu erleichtern, kommen hier ein paar Punkte, die dabei zu beachten sind.

An Social Media führt kein Weg vorbei

Fast jeder ist heutzutage in mindestens einem sozialen Netzwerk aktiv! Die Reichweite ist also unübertroffen. Der Haken daran: Sie brauchen interessante Inhalte. Inhalte, die beim Durchscrollen auf dem Smartphone sofort auffallen und zum Weiterlesen, Liken und Teilen animieren. Ein leeres Facebook-Profil ohne Likes und Inhalte ist nichts wert.

Was könnten interessante Inhalte sein?

Sie haben das Gefühl, in Ihrem Unternehmen passiert nichts Interessantes? Von wegen! Das kommt Ihnen nur so vor, weil die Abläufe für Sie alltäglich und selbstverständlich sind. Von außen betrachtet wünschen sich die meisten Leser einen Blick hinter die Kulissen oder neue Erkenntnisse, die sie woanders nur schwer oder gar nicht bekommen können. Das können Informationen über Ihre Arbeitsweise sein (Wer erledigt was, warum und wie?), Informationen über aufkommende Branchentrends oder Hinweise auf aktuelle (gesetzliche) Veränderungen, die für Ihre Kunden wichtig sind. Aber auch ein Foto von der Firmen-Weihnachtsfeier oder vom Team bei einer Weiterbildung kann Interesse wecken. Wichtig ist immer die persönliche Note.

Was tun, wenn Sie keine Zeit für die Inhaltserstellung haben?

Soziale Netze gibt es viele und so unterschiedlich wie das Netzwerk sind auch die Anforderungen an die Inhalte: Bei XING und LinkedIn steht der fachliche Fokus im Vordergrund. Hier ist es absolut akzeptabel, wenn Sie „nur“ ein Profilbild und Informationen zu Ihren wichtigsten beruflichen Stationen hinterlegen - und natürlich Ihre Kontaktdaten! Ihr Profil ist wie eine digitale Visitenkarte. Informationen, die darüber hinausgehen, z.B. Fachartikel und Statusupdates, helfen Ihrer Reputation sicherlich, sind aber nicht zwingend erforderlich.

Anders sieht es auf Facebook aus. Wenn Sie hier eine leere Unternehmensseite ohne Beiträge und Likes haben, dann löschen Sie sie am besten direkt wieder, sonst werden Besucher nur unnötig enttäuscht. Statt eigene Beiträge zu erstellen, kann es aber auch ausreichen, Beiträge von anderen Seiten zu teilen und noch einen persönlichen Kommentar hinzuzufügen. Wenn Sie zum Beispiel einen Beitrag von einer Verbandsseite teilen und noch hinzuschreiben, wie Sie diese Änderung in Ihrem Unternehmen umgesetzt haben oder was das konkret für Ihre Kunden bedeutet, dann ist das schon ein guter Anfang.

Vielleicht sind Sie ja gut vernetzt und können aus dem Stegreif eine ganze Reihe Menschen dazu bewegen, Ihre Seite zu liken und vielleicht auch ein paar persönliche Bewertungen mit einem kurzen Erfahrungsbericht zu hinterlassen. Das ist schon ein ganz akzeptables Profil.

Oder Sie sind Fotograf? Dann sind Sie auf Instagram gut aufgehoben. Sie brauchen nicht viel zu schreiben und veröffentlichen einfach ab und zu ein paar Ihrer Fotos. Das gilt natürlich auch für andere Berufe, in denen Sie Bilder für sich sprechen lassen können, zum Beispiel Architekten oder Innenausstatter, Badgestalter, Maler etc.

Wenn Sie schon Inhalte veröffentlichen, rate ich Ihnen dazu, diese auch immer auf Google+ zu veröffentlichen. Das ist sozusagen das „Facebook“ von Google und es kann sicherlich nicht schaden, Ihre Inhalte auch dem Netzwerk der größten Suchmaschine zur Verfügung zu stellen.

Zumindest aber sollten Sie einen Eintrag bei „Google My Business“ für Ihr Unternehmen anlegen. Dort können Sie Ihr Logo, Ihre Anschrift und Ihre Öffnungszeiten sowie die Kontaktdaten hinterlegen. Auf diese Weise werden Sie besser bei Google Maps gefunden und die Suchenden finden gleich wichtige Informationen über Ihr Unternehmen. Das ist schnell gemacht und bedarf keiner weiteren Pflege.

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Marketing Tipps
news-69 Fri, 01 Dec 2017 00:01:00 +0100 Stroh zu Gold spinnen https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/stroh-zu-gold-spinnen.html Ich habe gestern mein neues Auto abgeholt und da wurde mir wieder bewusst, worauf es beim Thema „Mehrwert generieren“ eigentlich ankommt. Ich werde es als Anreiz nehmen, um zwischen den Jahren mein Leistungsangebot zu überarbeiten. Vielleicht mögen Sie sich mir anschließen? Ich habe gestern mein neues Auto abgeholt und da wurde mir wieder bewusst, worauf es beim Thema „Mehrwert generieren“ eigentlich ankommt. Ich werde es als Anreiz nehmen, um zwischen den Jahren mein Leistungsangebot zu überarbeiten. Vielleicht mögen Sie sich mir anschließen?

Was mich zum Nachdenken brachte, war ein ganz banales Extra, das ich hinzubestellt hatte: ein Kofferraumschutz, damit mein Hund das Leasingfahrzeug nicht ruiniert. ;-) Das gute Stück hat stolze 149 Euro gekostet und ist eigentlich nicht mehr als ein bisschen Schaumstoff mit einem robusten Stoffüberzug.

Warum habe ich das Geld trotzdem gerne bezahlt?

Das bisschen Material (ich will gar nicht die Einkaufskosten wissen …) ist so genial zugeschnitten und vernäht, dass es perfekt in den Kofferraum passt und sogar die Seitenwände schützt – auch beim geteilten Umlegen der Rücksitzbank. Bei meinem letzten Leasingfahrzeug hatte ich auf ein solches Zubehör verzichtet und habe einiges an Zeit investiert, um mir selbst einen geeigneten Kofferraumschutz zu basteln – ohne Erfolg. Mein Leidensdruck war also hoch … und das Angebot perfekt …

Nehmen Sie das doch noch einmal zum Anlass, um zu überprüfen, welche Ihrer Leistungen Sie so anpassen können, dass sie einen besonderen Zusatznutzen für Ihre Kunden bietet. Denn das Wissen in den Köpfen Ihrer Mitarbeiter ist nur die Basis. Was machen Sie daraus? Wie macht sich Ihr Know-how für Ihre Kunden bemerkbar? Welches Problem haben Sie so gut durchdacht, dass Sie ihnen dafür die perfekte Lösung präsentieren können?

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Marketing Tipps
news-68 Wed, 01 Nov 2017 00:01:00 +0100 Die perfekte Marketing-Woche https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/die-perfekte-marketing-woche.html Fällt es Ihnen schwer, Ihre Marketing-Aktivitäten kontinuierlich umzusetzen? Dann kommt hier ein Tipp für jeden Wochentag: Fällt es Ihnen schwer, Ihre Marketing-Aktivitäten kontinuierlich umzusetzen? Dann kommt hier ein Tipp für jeden Wochentag:

Montag: Vordenken statt rausschieben

Die größte Hürde, mit etwas zu beginnen, ist, wenn man tausend andere Dinge zu tun hat und sich erst in die neue Aufgabe eindenken muss. Nehmen Sie sich also immer montags ein paar Minuten Zeit und schreiben Sie zunächst auf, welche Aktivitäten Sie angehen wollen und welche Teilschritte dafür notwendig sind. Dann können Sie diese ganz gezielt Stück für Stück abarbeiten und müssen nicht jedes Mal wieder darüber nachdenken, wo Sie stehengeblieben sind und was als Nächstes zu tun ist.

Dienstag: Die ersten/nächsten Schritte gehen

Beginnen Sie nun damit, die ersten Teilaufgaben umzusetzen: Recherchieren Sie (oder delegieren Sie die Recherche), holen Sie Angebote ein, fragen Sie Kunden, Freunde, Kollegen nach ihrer Meinung. Egal was, aber tun Sie einen kleinen Schritt, der Sie in der Sache voranbringt.

Mittwoch: Stolpersteine aus dem Weg räumen

Nehmen Sie sich 15 Minuten Zeit für einen Rückblick: Wie ist der aktuelle Stand der laufende Projekte? Welche Ergebnisse/Reaktionen zeigen die bisher umgesetzten Maßnahmen? Jedes Teammitglied sollte seine Erfahrungen kurz schildern. Durch das wöchentliche Intervall vermeiden Sie, dass Projekte allzu lange ins Stocken geraten. Blockaden können gemeinsam schneller gelöst werden und schon kann es weitergehen!

Donnerstag: Was machen denn die anderen?

Beobachten Sie Ihre Mitbewerber. Schauen Sie sich für 15 Minuten deren Webseiten und Social Media Profile an, studieren Sie die einschlägige Fachpresse. Was tut sich in Ihrer Branche? Was machen die anderen? Wie machen sie es? Welche Ideen können und wollen Sie für sich übernehmen? Was wollen Sie bewusst anders machen? Ist Ihr Produkt-/Leistungsangebot noch wettbewerbsfähig? Treffen Sie sofort eine Entscheidung, ob Sie eine Idee ignorieren, für später notieren oder direkt umsetzen möchten. So vermeiden Sie, dass Sie dieser Gedanke immer wieder beschäftigt und blockiert.

Freitag: Eigenlob stinkt nicht!

Notieren Sie sich jeden Freitag etwas Bemerkenswertes über Ihre Arbeit der vergangenen Woche! Was hat besonders gut geklappt? War es ein Ergebnis, mit dem Ihre Kunden besonders zufrieden waren? Oder eher ein interner Ablauf? Haben Sie eine neue Idee entwickelt, auf die Sie besonders stolz sind? Egal was, notieren Sie es! So ein Fundus ist Gold wert, wenn es darum geht, Ihre Stärken herauszuarbeiten oder Futter für eine Pressemeldung oder für die Website zu finden. Denn oftmals machen wir uns gar nicht mehr bewusst, was wir eigentlich den ganzen Tag über tun und was davon so richtig gut läuft.

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Marketing Tipps
news-67 Sun, 01 Oct 2017 00:01:00 +0200 Wie modern ist Ihre Website? https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/wie-modern-ist-ihre-website.html Wann haben Sie Ihre Website das letzte Mal überarbeitet? Solange alles noch funktioniert, ist die Versuchung groß, es einfach dabei zu belassen. Die folgende Checkliste hilft Ihnen bei der Bewertung Ihrer Seite. Je seltener Sie mit "ja" antworten... Hand aufs Herz: Wann haben Sie Ihre Website das letzte Mal überarbeitet? Solange alles noch funktioniert, ist die Versuchung groß, es einfach dabei zu belassen. Die folgende Checkliste hilft Ihnen bei der Bewertung Ihrer Seite. Je seltener Sie mit "ja" antworten, desto dringender ist Ihr Handlungsbedarf.

1. Ist Ihre Seite responsive? Das bedeutet, dass sich das Design automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen anpasst. Auf dem Smartphone ist alles immer noch genauso gut lesbar wie an einem großen Bildschirm.

2. Ist Ihre Website überwiegend weiß? Weiß ist immer noch die Trendfarbe. Alles ist hell und freundlich. Weniger ist mehr. Je überladener und dunkler Ihre Seite ist, desto unmoderner ist sie.

3. Erstreckt sich der Text auf die komplette Breite des Bildschirms? Tabellen und Frames waren gestern - nein, vorvorgestern. Zwar können Sie noch Spalten und Boxen zur Strukturierung des Textes verwenden, aber auch hier gilt: Weniger ist mehr. Zumindest auf der Startseite sollten Sie mit einer Spalte auskommen, die die komplette Breite des Bildschirms nutzt - Freiheit für das Auge!

4. Haben Sie den alten Besucherzähler schon eliminiert? Falls nicht, jetzt ist es höchste Zeit! :-)

5. Befindet sich Ihre Navigation oben auf der Seite? Früher war sie meist links, aber das hat sich schon lange geändert. Moderne Webseiten frieren die Hauptnavigation sogar ein. Das bedeutet, dass die Navigation weiterhin sichtbar bleibt, selbst wenn Sie nach unten scollen.

6. Stehen Ihre Telefonnummer und Ihre E-Mail-Adresse oben rechts auf der Startseite? Das sollten Sie auf jeden Fall umsetzen, schließlich wollen Sie es Ihren Lesern doch leicht machen, Sie zu kontaktieren.

7. Verwenden Sie ein großes Bild auf der Startseite, das die komplette Bildschirmbreite füllt? So ein Eyecatcher zeigt dem Besucher gleich, dass er auf der richtigen Seite gelandet ist und worum es hier ungefähr geht.

8. Haben Sie eine Google Maps Karte neben Ihrer Anschrift platziert? Falls nicht, dann legen Sie bei der Gelegenheit direkt auch einen Google MyBusiness Eintrag an. Der ist kostenlos und zeigt in der rechten Spalte neben den Suchergebnissen nicht nur Ihren Firmennamen, sondern auch Ihr Logo, Ihre Öffnungszeiten etc. Das verschafft Ihnen zusätzliche Sichtbarkeit.

9. Verlinken Sie auf Ihre Facebook-Seite? Die gehört nämlich heutzutage (fast) schon zum guten Ton...

10. Ist Ihr Impressum rechtssicher? Haben Sie Hinweise zum Datenschutz und zum Haftungsausschluss eingefügt? Die rechtichen Bestimmungen werden zu Recht immer umfangreicher, um vor Betrügern zu schützen. Schützen Sie sich vor Abmahnanwälten und bringen Sie auch das Kleingedruckte auf den aktuellen Stand.

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Marketing Tipps
news-63 Fri, 01 Sep 2017 00:01:00 +0200 Achtung, Weihnachten kommt dieses Jahr früher als gedacht! https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/achtung-weihnachten-kommt-dieses-jahr-frueher-als-gedacht.html Dieses Jahr kommt Weihnachten (mal wieder) früher als erwartet. Um zu vermeiden, dass Sie auf den letzten Drücker doch die billigen Standardkarten kaufen und sich darüber ärgern müssen, befolgen Sie am besten diese Tipps... Dieses Jahr kommt Weihnachten (mal wieder) früher als erwartet. Um zu vermeiden, dass Sie auf den letzten Drücker doch die billigen Standardkarten kaufen und sich darüber ärgern müssen, befolgen Sie am besten diese Tipps:

Frühzeitige Recherche lohnt sich

Die ersten Beilagen und Werbeprospekte enthalten bereits Weihnachtsartikel. Vielleicht haben Sie auch noch die eine oder andere Karte vom letzten Jahr – zumindest in guter Erinnerung. Was hat Ihnen daran gefallen? Welche Idee möchten Sie für sich übernehmen? Soll auch ein Geschenk beigelegt werden oder versenden Sie nur Karten? Setzen Sie auf Print- oder E-Mail-Versand? Tragen Sie das Thema schon einmal in Ihrem Hinterkopf mit sich herum und spinnen Sie den einen oder anderen Gedanken weiter. Noch ist genügend Zeit dafür. Gute Quellen für Inspirationen sind www.fotolia.de (Suchbegriff „Weihnachten“) oder die Google Bildersuche (Suchbegriffe „Weihnachten“ und „Weihnachtskarten“). So bekommen Sie einen ersten Eindruck davon, welcher Stil Ihnen gefällt. Mögen Sie es eher schlicht und modern oder kitschig-traditionell? Welche Motive gefallen Ihnen besonders? Und welche Farben passen zu Ihrem Logo? Kleiner Tipp am Rande: In den meisten Fällen lassen sich eingekaufte Bilder umfärben. Ich habe zum Beispiel schon einmal für einen Kunden eine Karte mit Kochlöffel erstellt, die mit orangefarbenen Weihnachtsmützen bedeckt waren.

Karte drucken oder fertig kaufen?

Mit einer selbst gedruckten Karte können Sie Ihre Corporate Identity stärker unterstreichen, es wirkt professioneller und Sie haben direkten Einfluss auf Papier, Motiv und Farben. Wenn Sie auf aufwändige Veredelungen wie Duftlack oder Glitzer verzichten, kostet Sie 250 aufklappbare Karten im DIN lang Format ca. 70 Euro. Hinzu kommen natürlich die Gestaltungskosten. Je besser Ihr Designer Sie kennt, desto schneller wird er dieses Thema erledigen können.

Hilfreich sind hierbei thematische Vorgaben. Wenn Sie beispielsweise Geschenke verschicken, könnte man hierzu ein Oberthema finden. Oder es gab ein wichtiges Ereignis in Ihrem Unternehmen, das sich als Themengeber eignet. Auch wenn es primär um Weihnachtsgrüße gehen sollte, können Sie das ein oder andere wichtige Thema ruhig kurz anreißen. Es geht schließlich um eine persönliche Nachricht. Da dürfen Sie gerne schreiben, was Ihnen in diesem Jahr besonders wichtig war – zum Beispiel eine Umfirmierung, eine Zertifizierung, ein Großprojekt, ein Firmenumzug, neue Mitarbeiter etc. Es kann sich auch anbieten, unterschiedliche Karten für Männer und Frauen zu entwerfen. Eventuell lassen sich sogar noch der Umschlag oder die Geschenkverpackung an das Thema anpassen. Je persönlicher und stimmiger Ihre Weihnachtsgrüße sind, desto besser werden Sie beim Gegenüber ankommen.

Aus der Form geraten

Warum muss es eigentlich immer DIN lang sein? Drucken Sie Ihre Karten doch in Form eines Sterns oder Weihnachtsbaums oder nehmen Sie die Umrisse Ihres Logos. Oder drucken Sie auf Bierdeckeln, wenn es zum Thema passt. Wenn Sie zu einem vorweihnachtlichen Umtrunk einladen, könnten Sie auch Eintrittskarten mit abreißbarem Abschnitt verwenden. Setzen Sie sich doch einmal mit ein paar Kollegen oder Freunden zusammen und spinnen Sie drauf los, was man alles machen könnte. Sammeln Sie die Ideen in einem MindMap (kostenlose Software gibt es zum Beispiel XMind (http://www.xmind.net/de/download/win/). Bewerten Sie die Ideen erst im nächsten Schritt. Sie werden erstaunt sein, was sich alles für Möglichkeiten ergeben, wenn man im ersten Schritt einfach alles an Ideen zulässt und im Kopf damit weiterarbeitet. Viel Spaß dabei! :-)

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Marketing Tipps
news-62 Tue, 01 Aug 2017 00:01:00 +0200 Summer-Marketing: 5 sinnvolle Aktionen für das Sommerloch https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/summer-marketing-5-sinnvolle-aktionen-fuer-das-sommerloch.html Wenn Ihr Geschäft momentan etwas ruhiger läuft als sonst, dann ist die beste Zeit, sich auf die Jahresendrallye vorzubereiten – zum Beispiel mit folgenden Maßnahmen... Wenn Ihr Geschäft momentan etwas ruhiger läuft als sonst, dann die beste Zeit, sich auf die Jahresendrallye vorzubereiten – zum Beispiel mit folgenden Maßnahmen:

1) Zwischenfazit ziehen

Wie lief das erste Halbjahr? Welche Marketing-Aktionen haben Sie durchgeführt und mit welchem Erfolg? Was davon möchten Sie im zweiten Halbjahr wiederholen oder in veränderter Form anstoßen? Über welche Kanäle (Internet, Telefon, E-Mail, Veranstaltungen, …) kamen neue Anfragen? Mit welchen Frage-/Problemstellungen sind Neukunden an Sie herangetreten? Diese Informationen helfen Ihnen, Ihr zweites Halbjahr marketingtechnisch besser zu planen.

2) Liegengebliebenes abarbeiten

Wozu sind Sie in den letzten Wochen und Monaten einfach nicht gekommen? Wurden Sie beispielsweise auf einen Fehler auf Ihrer Website hingewiesen, den Sie noch nicht beheben konnten oder müssen Sie das neue Logo noch auf dem Briefkopf einfügen?

3) Marketing-Check

Sind Ihre Unterlagen auf dem aktuellen Stand? Haben Sie noch genug Exemplare auf Lager? Sind alle aktuellen Mitarbeiter auf den Team-Fotos zu sehen? Hat jedes Ihrer Produkt-/Dienstleistungsangebote eine Webseite oder einen Platz in Ihren Print-Unterlagen?

4) Termine planen

Welche Veranstaltungen, Weiterbildungen, Netzwerkabende finden statt? Wo wollen Sie hingehen? Wo treffen Sie am ehesten potenzielle Kunden oder Kooperationspartner? Wenn Sie die Termine jetzt schon fest im Kalender eintragen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie auch tatsächlich hingehen.

5) Dienstleister bewerten

Mit wem haben Sie in der Vergangenheit zusammengearbeitet? Mit wem waren Sie zufrieden, mit wem nicht? Wo wollen Sie eventuell wechseln oder das persönliche Gespräch suchen? Wenn Sie Konflikte jetzt klären, schaffen Sie die besten Voraussetzungen, damit im zweiten Halbjahr alles reibungslos läuft.

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Marketing Tipps
news-61 Sat, 01 Jul 2017 07:13:00 +0200 Tipps für überzeugendere Websites https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/tipps-fuer-ueberzeugendere-websites.html „Wir liefern Ihnen alles von A-Z, schnell und zuverlässig.“ Wer kennt sie nicht, die Werbefloskeln? Wenig überzeugend, oder? Aber wie sähe es aus, wenn... „Wir liefern Ihnen alles von A-Z, schnell und zuverlässig.“ Wer kennt sie nicht, die Werbefloskeln? Wenig überzeugend, oder? Aber wie sähe es aus, wenn unter dieser Behauptung Auflistung aller 100 Produktkategorien käme? Und daneben die Info, dass über 3 Millionen Produkte im Shop verfügbar sind? Und darüber ein Stempel, der eine Lieferzeit von maximal 2 Werktagen garantiert und ein unbegrenztes Umtauschrecht einräumt? Hätten Sie nun nicht mehr Vertrauen, dass die oben zitierte Behauptung auch tatsächlich stimmt?

Warum sollten Interessenten Ihnen blind vertrauen? Wo es doch Dutzende Anbieter für jedes Produkt und jede Dienstleistung gibt... Verschaffen Sie sich also einen Vorteil und überlegen Sie, wie Sie es Neukunden leicht machen können, bei Ihnen zu kaufen. Hier ein paar Denkanstöße:

• Ihr Unternehmen liefert Spitzenqualität? Wie macht sich das für den Kunden bemerkbar? Und wie stellen Sie intern sicher, dass diese Qualität auch erreicht wird? An welchen Stellschrauben drehen Sie? Worauf achten Sie besonders?

• Falls Ihr Fachwissen Ihr wichtigstes Kapital ist: Welche Schlüsselqualifikationen haben Ihre Mitarbeiter? Wie regelmäßig bilden Sie sie weiter? Wann war die letzte Schulung? Zu welchem Thema? Holen Sie Ihre Mitarbeiter auch ruhig einmal vor die Kamera und lassen Sie sie ein bestimmtes Thema erklären, das für Ihre Kunden von Interesse ist.

• Steht Ihre Person stark im Mittelpunkt? Dann geben Sie etwas von sich preis: Wie sind Sie dorthin gekommen, wo Sie heute stehen? Welche Erfahrungen haben Sie auf dem Weg dorthin gemacht? Inwiefern nutzen diese Erlebnisse Ihnen und Ihren Kunden?

• Exklusive Materialien sind Ihr Verkaufsargument? Dann zeigen Sie doch mal, was Sie alles auf Lager haben! Und erklären Sie am besten auch gleich die Herstellung und was dieses Material so besonders macht. Was kann es? Und was kann Ihr Kunde damit machen?

Das Ganze hat einen positiven Nebeneffekt: Je mehr „Beweise“ Sie für Ihre Versprechen zu Verfügung stellen, desto mehr schreiben Sie über Ihr Fachthema. Und das führt dazu, dass Ihre Seite nicht nur für Menschen, sondern auch aus Sicht der Suchmaschinen interessanter wird.

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Marketing Tipps
news-59 Thu, 01 Jun 2017 00:05:00 +0200 Die 3 beliebtesten Themen auf Facebook https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/die-3-beliebtesten-themen-auf-facebook.html Was soll ich nur schreiben? Viele Unternehmen wären gerne in den sozialen Netzwerken vertreten, aber denken, dass sie nichts zu erzählen haben. Hier kommen drei Themenbereiche, über die jeder etwas schreiben kann und die bei der Facebook-Gemeinde besonders beliebt sind: Was soll ich nur schreiben? Viele Unternehmen wären gerne in den sozialen Netzwerken vertreten, aber denken, dass sie nichts zu erzählen haben. Hier kommen drei Themenbereiche, über die jeder etwas schreiben kann und die bei der Facebook-Gemeinde besonders beliebt sind:

1) Top X Listen

Ob es nun „Die 5 beliebtesten Baumaterialien“, „Die 3 verrücktesten Bühnenaufbauten“ oder „Die 4 berührendsten Patienten-Schicksale“ sind. Superlative machen sich gut – besonders in Listenform. So kann der Leser schnell die Zwischenüberschriften überfliegen und hat wieder ein bisschen was dazugelernt.

2) Kommentare zu fremden Beiträgen

Sie müssen nicht immer alles selbst schreiben. Teilen Sie doch den Beitrag einer anderen Seite, sofern er zu Ihrem Themengebiet passt und geben Sie Ihren persönlichen Kommentar dazu ab. So nutzen Sie aktuelle Inhalte, um auf Ihr eigenes Unternehmen aufmerksam zu machen und zu zeigen, dass Sie aktuelle Entwicklungen verfolgen.

3) Anleitungen, Checklisten etc.

Alles, was dem Leser eine Hilfestellung im Alltag bietet, wird gerne angenommen. Stellen Sie doch einmal eine kleine Checkliste zusammen oder befragen Sie einen Ihrer Mitarbeiter (in Form eines kurzen Videos) dazu, wie ein bestimmtes Problem am besten behoben werden kann. Es muss ja nicht immer Text sein. Die Facebook-Nutzer lieben Bilder und Videos. Themen gibt es also in Hülle und Fülle. Am besten erstellen Sie sich eine tabellarische Themensammlung und hängen Sie bei sich im Büro aus. So werden alle Mitarbeiter dadurch inspiriert und können eigene Ideen ergänzen.

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Marketing Tipps
news-58 Mon, 01 May 2017 00:05:00 +0200 Muss ich noch aggressiver werben? https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/muss-ich-noch-aggressiver-werben.html Gerade in wettbewerbsstarken Branchen schaukeln sich die Anbieter gerne gegenseitig hoch. „Haben Sie gesehen? Der Kollege XY hat jetzt Flyer an der Kino-Kasse liegen! Das müssen wir auch machen!“ Und schwupps, wird auf die Schnelle ein Flyer entworfen... Gerade in wettbewerbsstarken Branchen schaukeln sich die Anbieter gerne gegenseitig hoch. „Haben Sie gesehen? Der Kollege XY hat jetzt Flyer an der Kino-Kasse liegen! Das müssen wir auch machen!“ Und schwupps, wird auf die Schnelle ein Flyer entworfen, in dem man die üblichen Werbefloskeln und Versprechen platziert und versucht, diese noch zu steigern – frei nach dem Motto „höher, schneller, weiter“. Und schon bald liegt eine ganze Flyer-Bibliothek an der Kino-Kasse aus, die sich kaum unterscheiden – weder inhaltlich noch optisch. Lediglich die Farbe und das Logo variiert – man will ja schließlich seinen eigenen Stil rüberbringen… Wenn dies allerdings das einzig Charakteristische für Ihr Unternehmen ist, wird es schwierig.

Prinzipiell ist der Gedanke ja richtig, dort präsent zu sein, wo sich potenzielle Kunden aufhalten. Allerdings liegt der Denkfehler darin, dass man sich keine Zeit nimmt, ein Dokument zu erstellen, das aussagekräftig genug ist, um überzeugend auf die Interessenten zu wirken. Denn gerade, wenn man sich dort tummelt, wo sich alle tummeln, braucht man sehr gute Argumente, um den Leser davon zu überzeugen, gerade die eigene Nummer zu wählen oder dem Flyer überhaupt erst einmal Aufmerksamkeit zu schenken. Sie müssen also eine Relevanz für Ihre Zielgruppe herstellen. Allein die Tatsache, dass es Ihr Unternehmen gibt, reicht noch nicht aus. Und immer aufdringlichere Flyer-Designs und größere Versprechen helfen Ihnen auch wenig. Sie bestätigen lediglich die Erwartungshaltung der Verbraucher, dass Werbung nervt und die Versprechen ohnehin nicht gehalten werden. Durchbrechen Sie doch einmal diese Erwartungshaltung, indem Sie belegen, wie Sie Ihr Versprechen genau halten und sich ganz seriös dort präsentieren, wo sich Ihre Zielgruppe ohnehin schon gedanklich mit „Ihrem“ Thema beschäftigt.

Dabei spielt auch der Ort eine wichtige Rolle. Die Gefahr einer Flyer-Parade an der Kino-Kasse besteht auch darin, dass sich der Mensch an der Kasse aufgrund des Überangebots an Informationen gar keinen Flyer anschaut – nach dem Motto „ist ja eh nur Werbung“. Außerdem freut er sich auf den Film, den er gleich anschauen wird und hat gar keinen Anlass, sich damit zu beschäftigen. Er ist nicht im „Informationsmodus“. Besser ist es, der einzige Werbetreibende zu sein, z.B. bei einem Unternehmen, das Leistungen anbietet, die mit der eigenen verwandt sind oder sie ergänzen. Überlegen Sie doch einmal, was das sein könnte. Wenn Sie beispielsweise einen Getränke-Lieferservice anbieten, der besonders für ältere Menschen hilfreich ist, was könnte dieser Zielgruppe das Leben noch erleichtern? Vielleicht ein Lieferdienst für Lebensmittel? Oder ein Abholservice für Medikamente? Sprechen Sie also Supermärkte und Apotheken an, ob Sie Ihre Flyer dort auslegen dürfen und werben Sie gezielt mit der Aussage, dass Sie älteren Menschen den Alltag erleichtern. Damit haben Sie einen echten Nutzen an einem Ort platziert, an dem Sie Ihre Zielgruppe antreffen und in der sie sich Erleichterung wünscht. Dieser Ort kann auch eine Internetpräsenz sein, zum Beispiel ein Beitrag in einem Forum oder ein Eintrag in einer branchenspezifischen Anbieter-Datenbank.

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news-57 Sat, 01 Apr 2017 00:05:00 +0200 Marketing-Ziele im Alltagswahnsinn umsetzen https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/marketing-ziele-im-alltagswahnsinn-umsetzen.html Sie haben Jahresziele und entsprechende Maßnahmen definiert? Aber irgendwie ist irgendwas immer wichtiger bzw. dringender? Wie können Sie also sicherstellen, dass es nicht bei den guten Vorsätzen bleibt? Sie haben Jahresziele und entsprechende Maßnahmen definiert? Aber irgendwie ist irgendwas immer wichtiger bzw. dringender? Leider reicht eine gute Planung alleine nicht aus, um die gesteckten Ziele zu erreichen. In der Umsetzung liegt die Magie. :-) Wie können Sie also sicherstellen, dass es nicht bei den guten Vorsätzen bleibt?

Definieren Sie Maßnahmen, die im Einklang mit Ihrer Tätigkeit und Ihren Präferenzen stehen

Viele Wege führen nach Rom. Um Ihr Ziel zu erreichen, müssen Sie nicht gerade die schwierigste Variante auswählen oder die Variante, auf die Sie am wenigsten Lust haben. Vielleicht genügt es, etwas mehr von einer bestimmten Tätigkeit zu tun, die Ihnen jetzt schon leicht von der Hand geht. Oder auf die Sie zumindest Lust hätten, sie mal auszuprobieren. Wenn Sie die Einstiegshürde zu hoch machen, scheitern Sie schon, bevor Sie überhaupt angefangen haben. Wenn Sie also regional bekannter werden möchten und ein Graus davor haben, in der Öffentlichkeit aufzutreten, dann wählen Sie eben nicht gerade Interviews, Messepräsenzen etc. sondern konzentrieren sich beispielsweise auf das Schreiben von Beiträgen für die Lokalpresse oder die Optimierung Ihres Suchmaschinen-Rankings.

Druck von außen

Papier ist sehr geduldig. Gleiches gilt für Dateien... :-) Sie können alle möglichen Deadlines dort festhalten. Niemand wird sich beschweren, wenn diese unerledigt verstreichen. Hier können Sie Ihren inneren Schweinehund ganz einfach selbst überlisten. Schaffen Sie bereits zum Jahresanfang möglichst viele Verbindlichkeiten: Buchen Sie den Messestand und die Artikelserie. Beauftragen Sie den Grafiker oder Texter und nennen Sie Ihre Deadline zur Fertigstellung. Und schon haben Sie Außenstehende, die Sie mit Sicherheit daran erinnern werden, dass Sie ihnen noch etwas liefern müssen. Obwohl es immer noch um Ihr eigenes Projekt geht, wird es automatisch wichtiger und im positiven Sinne „zwingender“, wenn Außenstehende beteiligt sind. Sie werden nun ernsthafter auf die Deadlines hinarbeiten.

Kräfte bündeln

Statt vieler kleiner Ziele zu definieren, finde ich es hilfreicher, ein großes Ziel vor Augen zu haben. Statt sich also vorzunehmen, mehr Anzeigen zu schalten, auf Messen präsent zu sein, das Thema Suchmaschinenoptimierung endlich einmal anzugehen und regelmäßig einen Newsletter zu schreiben, könnten Sie sich besser vornehmen, Ihre eigene Sichtbarkeit zu steigern. So haben Sie ein großes Ganzes vor Augen und können die ehemaligen Einzelziele als konkrete Maßnahmen festlegen und schon möglichst konkret einplanen/buchen. Ein weiterer Vorteil dieser Reihenfolge ist, dass Ihnen jetzt möglicherweise noch ganz andere Ideen kommen, wie Sie Ihre Sichtbarkeit steigern können, als wenn Sie sich vorher auf jedes einzelne Thema konzentrieren.

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news-56 Wed, 01 Mar 2017 00:05:00 +0100 Helau oder Alaaf? Und was hat das mit Marketing zu tun? https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/helau-oder-alaaf-und-was-hat-das-mit-marketing-zu-tun.html Köln „alaaft“, Düsseldorf „helaut“. Das hat Tradition. Das war schon immer so. Der Unterschied im Narrenruf ist immer gut für eine kleine Stichelei. Mehr aber auch nicht. Beide Gruppen feiern fröhlich vor sich hin, ohne sich zu stören. Und erkennen an einem einzigen Wort sofort, wer „dazugehört“.

Wie ich jetzt den Dreh zum Marketing bekomme? Ganz einfach, Marketiers sind auch nur Menschen. ;-) Was liegt also näher, als sich an menschlichen Verhaltensmustern zu orientieren? Ein Logo ist ebenfalls ein einfaches Erkennungszeichen. Und je nachdem, wie sich die entsprechende Marke positioniert hat, erkennt man auch hier sofort, ob jemand Wert auf Qualität legt und das nötige Kleingeld dafür hat oder eher das Billigste vom Billigen gekauft hat. Oder bewusst eine günstige Marke gewählt hat, um den teuren Platzhirschen den Kampf anzusagen, obwohl er es sich eigentlich leisten könnte?

Als Anbieter sollten Sie sich also nicht nur überlegen, wofür Ihre Marke stehen soll, sondern auch, welche Sprache Ihre Zielgruppe spricht. Benutzt sie gerne Fachbegriffe? Wenn ja, welche? Wo trifft man sich untereinander? Welche Verhaltensweisen werden toleriert und sind vielleicht sogar Ausdruck der Gruppenzugehörigkeit? Gehört es zum Beispiel zum guten Ton, sich sozial zu engagieren oder ist das eher verpönt? Welche Wertevorstellungen teilt man? Ist es in Ordnung, in Preisverhandlungen zu treten oder gehört sich das einfach nicht? Ruft sie „helau“ oder „alaaf“? Werfen Sie sich ins Getümmel und finden Sie es heraus!

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news-55 Wed, 01 Feb 2017 00:05:00 +0100 Sex sells? https://www.kannappel-marketing.de/aktuelles/aktuelles-detail/sex-sells.html Neulich war ich im Kino und vermutlich war ich die Einzige, die der Werbung vor dem Film die volle Aufmerksamkeit geschenkt hat. ;-) Nach ein paar Standardspots zu lokalen Geschäften schoben sich einige Fliesen ins Bild. Und dann kam von unten... Neulich war ich im Kino und vermutlich war ich die Einzige, die der Werbung vor dem Film die volle Aufmerksamkeit geschenkt hat. ;-) Nach ein paar Standardspots zu lokalen Geschäften schoben sich einige Fliesen ins Bild. Und dann kam von unten ein Mann ins Bild. Stück für Stück schob er sich nach oben: nackte Schultern, nackter Oberkörper, nackte Beine, vor dem Intimbereich ein Schild mit der Aufschrift „Es kommt doch auf die Größe an“. Dazu der Text des Sprechers, dass man natürlich auf kompetenteste Art und Weise von dem werbenden Unternehmen bedient werden würde und dort auf jeden Fall die Fliese in der passenden Größe findet.

Mich interessieren Ihre Kommentare und Meinungen hierzu! Auf der einen Seite ist es das ureigenste Interesse von Werbung, Aufmerksamkeit zu erregen. Aber so? Hat sich der Witz nicht langsam abgenutzt? Mal abgesehen davon, dass ich mich nicht an den Namen des werbenden Unternehmens erinnern kann… Das würde ich noch hinbekommen, wenn ich den Spot oft genug sehen würde. Dann wäre das bei mir im Kopf abgespeichert unter „das Fliesengeschäft mit dem nackten Mann in der Werbung“. Ist das zielführend? Ich persönlich würde mich im Bedarfsfall nicht an dieses Geschäft wenden, weil ich bei so einer billig gemachten Werbung eher keine hochwertige Beratung unterstellen würde.

Grundsätzlich ist die Idee ja gut, etwas Ausgefallenes zu machen und sich so von Wettbewerbern abzuheben. Meiner Meinung nach müsste es aber raffinierter gemacht werden, damit sich diese Raffinesse auch auf die Beratungsqualität überträgt. Ein unverbrauchter Witz, eine ungewöhnliche Kombination oder besonders geglückte Gestaltungsvorschläge für den Einsatz von Fliesen. So nach dem Motto „Schau mal, wie originell. Da können wir uns auch mal beraten lassen“. Werbung sollte mehr inspirieren und weniger nerven. Ist das eine Berufskrankheit oder sehen Sie das auch so?

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